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13.06.2017

17:31 Uhr

Nordkorea

US-Student Warmbier nach eineinhalb Jahren Haft freigelassen

US-Student Otto Warmbier ist eineinhalb Jahre in Nordkorea gefangen gehalten worden. Er soll versucht haben, ein Propaganda-Banner zu stehlen und war zu 15 Jahren Schwerstarbeit verurteilt worden. Nun kam er frei.

Der amerikanische Student bei seiner Inhaftierung in Nordkorea im März 2016. Reuters

Otto Warmbier

Der amerikanische Student bei seiner Inhaftierung in Nordkorea im März 2016.

WashingtonNordkorea hat nach Angaben der Regierung in Washington einen seit eineinhalb Jahren gefangen gehaltenen US-Studenten freigelassen. Otto Warmbier befinde sich auf den Weg zurück in die Heimat, teilte Außenminister Rex Tillerson am Dienstag mit. Zur Lage drei weiterer Amerikaner, die sich noch in Gewahrsam befänden, würden mit Nordkorea Gespräche geführt.

Warmbier war im Januar 2016 gefangen genommen worden. Er war zu 15 Jahren Schwerstarbeit verurteilt worden, weil er versucht haben soll, ein Propaganda-Banner zu stehlen.

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Der ehemalige US-Basketballer Dennis Rodman ist erneut nach Nordkorea gereist. Sein Ziel: Türen öffnen. Der Amerikaner wurde in der Vergangenheit mehrfach für die Besuche beim nordkoreanischen Diktator kritisiert.

Die „Washington Post“ berichtete unter Berufung auf Warmbiers Eltern, der Student befinde sich in einem Koma und komme per Krankentransport zurück in die USA. „Wir gehen das im Moment einfach so an, als ob er einen Unfall hatte“, sagte Vater Fred Warmbier der Zeitung. „Wir werden unseren Sohn Otto heute Nacht sehen.“ Tillerson lehnte es ab, sich zu Otto Warmbiers Gesundheitszustand zu äußern.

Die Freilassung fällt zusammen mit einem Nordkorea-Besuch des ehemaligen US-Basketballstars Dennis Rodman. Rodman kam am Dienstag in dem international nahezu völlig isolierten Land an. Er hat sich dort bereits früher mit Machthaber Kim Jong Un getroffen. Ein hochrangiger US-Regierungsvertreter sagte, Rodmans Reise sei von der Regierung in Washington nicht abgesegnet worden. Der Ex-Basketballer sei auf eigene Faust unterwegs.

Die Beziehungen zwischen den USA und Nordkorea hatten sich in den vergangenen Monaten massiv zugespitzt. Trotz neuer UN-Sanktionen und wachsender Spannungen mit dem Westen testete Nordkorea zuletzt mehrfach Raketen.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Alessandro Grande

16.06.2017, 10:06 Uhr

Mit diesem Land des menschlichen Abschaumes überhaupt noch zu verhandeln und zu betteln, dass man mit seinen Atomtests aufhört, ist reiner Irrsinn und Zeitverschwendung.

Da würde nur reinhalten und platt machen helfen. Unglaublich, was sich etablierte westliche Länder von solchen dritten voller kommunistischer Vollpfosten gefallen lassen!!!

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