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10.04.2015

08:48 Uhr

Nordkorea verärgert

Südkorea und USA starten Militärübung

Die halbjährliche Militärübung von Südkorea und den USA ruft in Nordkorea heftige Reaktionen hervor. Auf das gemeinsame Luftwaffenmanöver reagierte Nordkorea bereits vorab mit dem Abschuss einiger Kurzstreckenraketen.

US-Verteidigungsminister Ashton Carter (links) traf am Freitag Han Min-koo (r.), den Verteidigungsminister Südkoreas. dpa

Treffen in Seoul

US-Verteidigungsminister Ashton Carter (links) traf am Freitag Han Min-koo (r.), den Verteidigungsminister Südkoreas.

SeoulSüdkorea und die USA haben am Freitag mit dem halbjährlichen Manöver ihrer Luftwaffen begonnen. Wie die südkoreanische Luftwaffe mitteilte, beteiligen sich an der zweiwöchigen Übung namens „Max Thunder“ etwa hundert Kampfflieger sowie rund 1400 Soldaten beider Länder.

Mit derartigen Militärübungen ziehen sich Südkorea und die USA regelmäßig den Zorn der kommunistischen Führung in Nordkorea zu. Pjöngjang reagierte auf die Ankündigung des nun begonnenen Manövers bereits mit dem Abschuss mehrerer Kurzstreckenraketen an seiner Ostküste.

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Südkoreas Truppen üben gemeinsam mit den USA – und Nordkorea sieht sich durch die Manöver provoziert. Das Regime in Pjöngjang antwortet seinerseits mit Raketentests.

Am Dienstag, als US-Verteidigungsminister Ashton Carter zu einem Besuch in Japan eintraf, startete Nordkorea zudem zwei Boden-Luft-Raketen. Carter, der am Donnerstag nach Südkorea weiter reiste, sagte dazu, Nordkoreas Verhalten erinnere daran, „wie gefährlich die Dinge“ auf der koreanischen Halbinsel seien. Der Minister führte am Freitag Gespräche mit Staatschefin Park Geun Hye.

Seit dem Korea-Krieg 1950 bis 1953 befinden sich Nordkorea und Südkorea offiziell im Kriegszustand. Im Süden sind dauerhaft 30.000 US-Soldaten stationiert.

Von

afp

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