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09.10.2014

11:26 Uhr

Nordkoreas Diktator bleibt verschwunden

Wie krank ist Kim Jong Un?

Am Freitag feiert die Arbeiterpartei Nordkoreas ihren Jahrestag. Doch es ist unsicher, ob Kim Jong Un teilnehmen wird: Der Diktator ist von der Bildfläche verschwunden. Nun berichtet auch Südkorea von einer Erkrankung.

Kim Jong Un auf einem Bild vom Juli: Der Diktator ist seit mehreren Wochen von der Bildfläche verschwunden. dpa

Kim Jong Un auf einem Bild vom Juli: Der Diktator ist seit mehreren Wochen von der Bildfläche verschwunden.

Seoul/TokioKommt er oder kommt er nicht? Kurz vor den Feiern zum 69. Jahrestag der Arbeiterpartei in Nordkorea steigt die Spannung, ob sich Staatschef Kim Jong Un blicken lässt und damit Gerüchten über seine Gesundheit ein Ende setzt. In den vergangenen beiden Jahren war Kim bei der Zeremonie stets dabei.

Doch nun ist der 32-Jährige schon wochenlang nicht mehr gesehen worden. Zuletzt kam Kim am 3. September humpelnd zu einem Konzert.

Seine Abwesenheit in den vergangenen sechs Wochen verbunden mit Andeutungen nordkoreanischer Medien über eine Krankheit hatten auch im Ausland die Gerüchteküche in Gang gesetzt. So gab es Vermutungen, es könnte in dem von der Außenwelt abgeschotteten Land zu einem Machtwechsel kommen. Bei einem Überraschungsbesuch zum Abschluss der Asienspiele in Südkorea letzte Woche hatten drei hochrangige nordkoreanische Führer versichert, Kim sei gesund. Aber auch das hatte die Gerüchte nicht zum Verstummen gebracht.

Im September hatte Kim schon bei einer Parlamentssitzung gefehlt – zum ersten Mal in seiner Amtszeit. Und in dieser Woche war er bei einem Treffen zum Gedenken der Wahl seines verstorbenen Vaters zum Vorsitzenden der kommunistischen Einheitspartei auch nicht dabei. In der Berichterstattung der Medien über die Rückkehr der Athleten von den Asienspielen tauchte er ebenfalls nicht auf – obwohl es eine aufwendige Begrüßungszeremonie für sie gab, als sie in die Hauptstadt zurückkehrten.

Die bislang letzten Bilder zeigen einen übergewichtigen Parteiführer, der durch eine Dachziegelfirma hinkt. Der Kommentar des Staatsfernsehens: „Unser Marschall erhellt dem Volk den Weg wie eine Flamme – trotz seines Unwohlseins.“

Kommentare (3)

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Herr Fritz Yoski

09.10.2014, 15:20 Uhr

Dicke:
http://www.youtube.com/watch?v=I3GGZf1Zo_Q
Als Diktator ist man auch als Dicker gefragt.

G. Nampf

09.10.2014, 15:39 Uhr

Kim Jong wer nochmal?

Herr Frank Müller

13.10.2014, 11:36 Uhr

Der erste bauts auf,
der zweite erhälts,
beim dritten zerfällts.

Der dritte ist der Ubergewichtige & Unterbelichtete,
der verfettete Idiot Kim Jong Un.
Das Land hat besseres verdient.

Selbst eine Machtübernahme durch das Militär wäre ein Fortschritt in Richtung ungefährer Vernunft.

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