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02.04.2014

11:48 Uhr

Nordkoreas Reaktion auf US-Manöver

Kim Jong Un will „feindliche US-Politik vollständig vernichten“

Die Lage zwischen Süd- und Nordkorea schien sich langsam zu entspannen – doch Militärmanöver der USA haben Kim Jong Un provoziert. Er spricht nun von einer „sehr ernsten“ Lage und noch schlimmeren Dingen.

Kim Jong Un: USA und andere „feindliche Kräfte“ ignorierten Friedensangebote. dpa

Kim Jong Un: USA und andere „feindliche Kräfte“ ignorierten Friedensangebote.

SeoulNordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat die Lage auf der Koreanischen Halbinsel angesichts jüngster Spannungen als „sehr ernst“ bezeichnet. Die USA und andere „feindliche Kräfte“ ignorierten Friedensangebote aus dem Norden und verstärkten stattdessen ihre Militärmanöver, zitierte die amtliche Nachrichtenagentur KCNA Kim am Mittwoch. Dieser äußerte sich demnach am Dienstag bei einem Treffen mit Militärführern und nahm augenscheinlich Bezug auf gemeinsame Manöver des Südens mit den USA.

Ziel der Militärübungen sei es, Nordkorea „politisch auszumerzen, wirtschaftlich zu isolieren und militärisch zu zerschlagen“, sagte Kim demnach. Das nordkoreanische Militär sowie die Bevölkerung würden diese „feindliche US-Politik“ nicht tolerieren und „vollständig vernichten“. Noch vor einem Monat hatte sich eine Entspannung der Beziehungen zwischen Seoul und Pjöngjang abgezeichnet – die Staaten befinden sich formell noch immer im Kriegszustand. So hatten im Februar Gespräche zwischen ranghohen Vertretern beider Länder und anschließend die ersten Familientreffen seit Jahren stattgefunden.

Bald nach dem Beginn der US-südkoreanischen Militärübungen Ende Februar verschlechterte sich die Stimmung jedoch. In den vergangenen Wochen testete der Norden, offenbar aus Protest gegen die Manöver, unzählige Kurzstrecken- und zuletzt auch zwei Mittelstreckenraketen. Schließlich drohte der Norden vor wenigen Tagen mit einem vierten Atomtest. Am Montag lieferten sich Nordkorea und Südkorea an ihrer umstrittenen Seegrenze einen stundenlangen Schusswechsel mit schwerer Artillerie.

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Von

afp

Kommentare (1)

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02.04.2014, 20:40 Uhr

Er sollte wohl lieber seinen Friseur «vernichten»

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