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26.09.2012

12:49 Uhr

Notenbank

Spaniens Wirtschaft schrumpft weiter deutlich

Die Talfahrt der spanischen Wirtschaft nimmt kein Ende. Auch im aktuellen Quartal rechnet die Notenbank des Landes mit einem deutlichen Minus. Darauf reagierten die Märkte prompt.

Eine Straße in Pamplona: Spanien gilt als Kandidat für den Euro-Rettungsschirm. dapd

Eine Straße in Pamplona: Spanien gilt als Kandidat für den Euro-Rettungsschirm.

MadridSpaniens Wirtschaft kommt nicht aus der Rezession heraus. Das Bruttoinlandsprodukt des hoch verschuldeten Landes sei auch im laufenden dritten Quartal deutlich geschrumpft, teilte die nationale Notenbank am Mittwoch in ihrem Monatsbericht mit. Die Wirtschaft verliert bereits seit Ende 2011 kräftig an Fahrt und schrumpfte zuletzt drei Quartale in Folge.

Wirtschaftsminister Luis de Guindos hatte am Wochenende gesagt, er rechne für den Zeitraum Juli bis September mit einem Minus von 0,4 Prozent. Nach Bekanntwerden der Notenbank-Einschätzung weitete der Euro seine Verluste aus, notierte dann später am Vormittag bei rund 1,2860 Dollar.

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Spanien gilt als nächster Kandidat, der den Euro-Rettungsschirm für ein Vollprogramm anzapfen könnte. Ministerpräsident Mariano Rajoy zeigt sich grundsätzlich bereit zu einem Hilfsantrag für sein Land. Voraussetzung sei jedoch, dass die Refinanzierungskosten zu lange auf einem zu hohen Niveau bleiben, sagte Rajoy dem "Wall Street Journal" vom Mittwoch. "Ich kann Ihnen zu 100 Prozent versichern, dass ich um dieses Rettungsprogramm bitten würde", machte er deutlich.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Curley

26.09.2012, 13:07 Uhr

Das gibt es doch nicht ???? Schäuble hat doch gesagt, Spanien ist auf einem guten Weg. So etwas auch. Hat er das nicht auch über Griechenland und Irland gesagt. Und dass alle Schulden zurückbezahlt werden. Also schnell den ESM au 2 Billionen hebeln, Herr Schäuble. Und wer zahlt dann siese 2 Billionen zurück. Bestimmt Griechenland als Dank für unsere Unterstützung. Auch dem Dümmsten müsste so langsam klar sein, dass die Schulden nie zurückbezahlt werden können. Abe das Sytem wird mit aller Macht aufrechterhalten. Aber nur deswegen, weil die Politiker, die Mächtigen im Lande, die Bankster etc. fürchten, dass sie der Volkszorn trifft, wenn alles zusammenbricht.
Mna hofft seinen eigenen Hals retten zu können und de Zusammenbruch hianuszögern zu können.
Das Lebenswerk der Eurofanatikern wäre gescheitert, die Okönomem die den Euo preisen, wären ihre hochbezahlten Jobs los etc.

Hoffentlich streiken die Greichen, Spanier und Portugiesen weiter. Nur so werden wir den Euro los !!

Account gelöscht!

26.09.2012, 13:49 Uhr

In den 70ern haben wir noch in der Volksschule gelernt
wie ein Wirtschaftskreislauf (Geldkreislauf) richtig funktionieren
kann. Als Volksschüler haben wir schon erkannt, daß
Sparen im Sinne von "Geld nicht ausgeben" auf Dauer
tödlich für eine Wirtschaft ist die rein auf Schuldgeld basiert.
Dass es bei Überschuldung eines Landes keine Lösung
ist, noch mehr Schulden zu machen, haben in den 70ern
schon die Hausfrauen kapiert, wenn sie morgens im
Hausflur ihr Schwätzchen hielten, bevor der Ehemann
zum Mittag kam.
Es ist auch keine Lösung wenn man Schuldenpakete
in Rettungspakete umbenennt oder Lehmann Symptome
verlogenerweise als Ursache benennt.
Leider ist es heutztage so, daß auch jeder volkswirtschaftlich ungebildete Bürger Politiker werden kann.
Mann muß nur genug Personen finden die für einen die Hand
heben, dann darf man nachher auch trotz Bildungsmangels
im Landtag oder Bundestag sitzen.
Solange sich dies nicht ändert, müssen wir wohl weiterhin
das Geschwätz von volkswirtschaftlich mangelhaft gebildeten
Personen aus CDU/CSU SPD FDP anhören.

(Die Grünen hatten zwar auch nicht richtig verstanden, warum die Armut im Land immer mehr wird, aber die waren wenigstens nicht zu feige das DIW zu beauftragen, dies herauszufinden. Sollte man anerkennen.- Oder?)

Wie war das noch:
"Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht."

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