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29.07.2015

11:59 Uhr

NSA-Affäre

Online-Petition für Edward Snowden abgelehnt

Knapp 168.000 Menschen haben sich über eine Online-Petition für eine Amnestie für Whistleblower Edward Snowden stark gemacht. Die US-Regierung zeigt sich unbeeindruckt, sie will den NSA-Enthüller vor Gericht sehen.

Snowden hatte streng geheime Dokumente öffentlich gemacht, die die Aufklärung der Abhörskandale um den Geheimdienst NSA ins Rollen brachten. dpa

Edward Snowden

Snowden hatte streng geheime Dokumente öffentlich gemacht, die die Aufklärung der Abhörskandale um den Geheimdienst NSA ins Rollen brachten.

WashingtonDas Weiße Haus in Washington hat eine Petition abgelehnt, die eine Amnestie für den NSA-Enthüller Edward Snowden fordert. Knapp 168.000 Menschen hatten die Online-Petition auf der Internetseite des Weißen Hauses unterstützt.

Snowden solle in die USA zurückkehren und sich den Gerichten stellen, sagte Lisa Monaco, Sicherheitsberaterin für Heimatschutz des Präsidenten Barack Obama. „Er sollte sich nicht hinter einem autoritären Regime verstecken. Derzeit läuft er vor den Konsequenzen seiner Handlungen davon“, sagte sie am Dienstag (Ortszeit).

Snowden hatte streng geheime Dokumente öffentlich gemacht, die die Aufklärung der Abhörskandale um den Geheimdienst NSA ins Rollen brachten. Dafür droht dem 32-Jährigen in seiner Heimat eine lebenslange Haftstrafe; er wird wegen Geheimnisverrats per Haftbefehl gesucht. Seit 2013 lebt er im russischen Asyl.

Von

dpa

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