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22.12.2016

13:57 Uhr

Nukleare Waffen für das Militär

Putin will Atomwaffen-Arsenal ausbauen

Russland müsse in der Lage sein sämtliche Raketenabwehrsysteme durchbrechen zu können, sagt Wladimir Putin. Pläne zur „Neutralisierung der Gefahren für unser Land“ müssten rasch ausgearbeitet werden.

„Wir müssen sämtliche Änderungen im Kräfteverhältnis und bei der politisch-militärischen Lage weltweit genau beobachten“, sagt Wladimir Putin. AP

Russlands Präsident Wladimir Putin

„Wir müssen sämtliche Änderungen im Kräfteverhältnis und bei der politisch-militärischen Lage weltweit genau beobachten“, sagt Wladimir Putin.

MoskauRusslands Präsident Wladimir Putin hat eine Stärkung der militärischen Atom-Kapazitäten des Landes angekündigt. Er sagte am Donnerstag bei einem Treffen mit Armeevertretern im Verteidigungsministerium, das „militärische Potenzial der strategischen nuklearen Kräfte“ in Russland müsse im kommenden Jahr ausgebaut werden. Vor allem sei wichtig, dass sämtliche existierende und künftige Raketenabwehrsysteme „durchbrochen“ werden könnten, sagte Putin laut russischen Nachrichtenagenturen.

„Wir müssen sämtliche Änderungen im Kräfteverhältnis und bei der politisch-militärischen Lage weltweit genau beobachten“, sagte Putin weiter, „besonders entlang der russischen Grenzen“. Pläne zur „Neutralisierung der Gefahren für unser Land“ müssten rasch ausgearbeitet werden.

Der russische Präsident nahm auch Bezug auf den Einsatz des Militärs im Syrien-Konflikt, wo Moskau die Führung in Damaskus unterstützt. Die syrische Armee habe eine „bedeutende Unterstützung“ erhalten und so „erfolgreiche“ Einsätze gegen militante Kämpfer ausführen können.

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Verteidigungsminister Sergej Schoigu sagte den Angaben zufolge, Russland habe in Syrien viele moderne Waffen sowie Ausrüstung getestet. Diese hätten sich als „hoch effektiv“ herausgestellt.

Von

afp

Kommentare (2)

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Herr Paul Kersey

22.12.2016, 15:31 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette 

Herr Josemin Hawel

22.12.2016, 15:43 Uhr

Putin sehnt sich nach der Vergangenheit. Die 70er Jahre, die 80er. Der kalte Krieg. Aufrüstung. Spionage. Feindschädigung mit allen Mitteln, gerne auch verdeckt, mit Desinformation. Herrlich. Eine schöne Zeit für einen aufstrebenden KGB-Offizier. Die halbe Sowjetuinio hatte Angst vor Russland. In Afghanistan konnte man bei den Moslems einmarschieren, Wenn's sein muss auch in Prag oder Ostberlin Panzer rollen lassen. Putin ist ein Mann von gestern. Und es sieht so aus, als ob er sein Land in eine Zukunft wie Nordkorea führen will.

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