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08.04.2011

03:54 Uhr

Nuklearprogramm im Iran

Opposition entdeckt Atomanlage

Mitglieder einer iranischen Oppositionsgruppe melden eine Fabrik, in der Technik zur Urananreicherung hergestellt wird. Beweiskräftige Unterlagen darüber können sie nicht vorweisen.

Der iranische Präsident spricht stets von ziviler Atomnutzung. Quelle: dpa

Der iranische Präsident spricht stets von ziviler Atomnutzung.

WashingtonMitglieder einer iranischen Oppositionsgruppe haben nach eigenen Angaben im Iran eine Anlage entdeckt, die eine zentrale Rolle im geheimen Nuklearprogramm des Landes spielt. In der Fabrik westlich von Teheran würden seit viereinhalb Jahren die Teile für die Tausenden Zentrifugen gefertigt, die zur Urananreicherung gebraucht werden, erklärten die Volksmudschahedin.

Der Iran betreibt nach eigenen Angaben ein rein ziviles Atomprogramm. Die USA und andere Länder vermuten aber, dass das Land nach einer Atomwaffe strebt.

Eine Sprecherin der Volksmudschahedin, Soona Samsami, erklärte am Donnerstag, Mitglieder der Gruppe seien „große Risiken“ eingegangen, um Einzelheiten über die Anlage zu erfahren. In der Fabrik Taba würden Zentrifugengehäuse, Molekularpumpen, Röhren und Gebläse für die Zentrifugen hergestellt, erklärte sie. Dokumente oder Fotos vom Inneren der Fabrik konnte sie aber nicht vorlegen.

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat sich seit 2008 vergeblich um Zugang zu Fabriken im Iran bemüht, die Zentrifugen herstellen.

Von

dapd

Kommentare (4)

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Martin

08.04.2011, 07:57 Uhr

Fängt jetzt die Propaganda gegen den Iran wieder an ?
Und die dummen Deutschen müssen dank ihrer korrupten Politiker solidarisch uneingeschränkt hinter den Kriegsgeilen USRAEL stehen.....
Der 3. öffentliche Weltkrieg darf dann beginnen - und wir sind mit dabei !

Account gelöscht!

08.04.2011, 08:07 Uhr

Ist diese Meldung einer (Ex)Terrororganisation einen Artikel wert? Die Volksmudschaheddin als "Oppositionsgruppe" zu bezeichnen ist ebenfalls ewagt. Die MEK mögen es geschafft haben, von der US-Terrorliste genommen zu werden - dem Terror, bewaffneter Kampf genannt, haben sie nicht abgeschworen. In Iran sind sie verhasst wegen ihrer Anschläge und der Zusammenarbeit mit Saddam Hussain gegen ihr eigenes Volk. Sie agieren sektenähnlich und wer aussteigen will, wird unter Druck gesetzt oder gar mißhandelt. Ob diese Verbrecher irgendetwas gefunden haben wollen oder nicht - wer gibt diesen eine Plattform?
Interview mit einem Aussteiger: http://tinyurl.com/6dlhu7q
Bericht von Human Rights Watch: http://www.hrw.org/legacy/backgrounder/mena/iran0505/index.htm

Account gelöscht!

08.04.2011, 08:08 Uhr

Ist diese Meldung einer (Ex)Terrororganisation einen Artikel wert? Die Volksmudschaheddin als "Oppositionsgruppe" zu bezeichnen ist ebenfalls ewagt. Die MEK mögen es geschafft haben, von der US-Terrorliste genommen zu werden - dem Terror, bewaffneter Kampf genannt, haben sie nicht abgeschworen. In Iran sind sie verhasst wegen ihrer Anschläge und der Zusammenarbeit mit Saddam Hussain gegen ihr eigenes Volk. Sie agieren sektenähnlich und wer aussteigen will, wird unter Druck gesetzt oder gar mißhandelt. Ob diese Verbrecher irgendetwas gefunden haben wollen oder nicht - wer gibt diesen eine Plattform?
Interview mit einem Aussteiger: http://tinyurl.com/6dlhu7q
Bericht von Human Rights Watch: http://www.hrw.org/legacy/backgrounder/mena/iran0505/index.htm

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