Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

23.05.2011

12:23 Uhr

Obama auf Europareise

Auf den Spuren seines Ur-Ur-Ur-Großvaters

US-Präsident Barack Obama startet seine Europareise in Irland. Doch nicht nur Politik steht auf dem Programm: Im 300-Einwohner-Örtchen Moneygall will er dort auch seinen irischen Wurzeln nachspüren.

Barack Obama mit seiner Frau Michelle: In dem irischen Dorf Moneygall  hat der US-Präsident Vorfahren. Quelle: dapd

Barack Obama mit seiner Frau Michelle: In dem irischen Dorf Moneygall hat der US-Präsident Vorfahren.

DublinZum Auftakt seiner Europa-Reise ist US-Präsident Barack Obama am Montag in Irland eingetroffen. Neben Gesprächen mit dem irischen Ministerpräsidenten Enda Kenny und der Präsidentin Mary McAleese ist ein Besuch in der 300-Seelen-Gemeinde Moneygall geplant, wo Obama seinen irischen Wurzeln nachspüren will. Aus dem kleinen Dorf stammt Obamas Ur-Ur-Ur-Großvater Falmouth Kearney, der dort als Schuster arbeitete.

Im Anschluss soll Obama in Dublin unter freiem Himmel vor Zehntausenden Zuhörern eine Rede über die irisch-amerikanischen Beziehungen halten. Die Behörden verschärften die Sicherheitsvorkehrungen bereits im Vorfeld in der gesamten Innenstadt; Tausende Polizisten waren im Einsatz.

Die Europa-Reise führt den US-Präsidenten auch nach Großbritannien, wo Obama zusammen mit seiner Frau Michelle am Dienstag an einem Staatsbankett von Königin Elisabeth II. teilnehmen wird. Anschließend nimmt Obama in Frankreich am Treffen der sieben führenden Industriestaaten und Russlands (G8) teil. Zum Abschluss ist ein Besuch in Polen geplant.

 

Von

rtr

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

23.05.2011, 15:51 Uhr

Und bei der Gelegenheit hat Enda Kenny, Taoiseach und designierter Konkursverwaltung Irlands auch gleichmal Barack Obama instruiert beim nächsten G8 Treffen am Donnerstag Angele Merkel kräftig auf die Finger zu hauhen damit Sie ja nicht zu viel Oberwasser bekommt.* Wie sich das unter "Blutsbrüdern" auch gehört nicht wahr. Mit solchen Freunden in der EU braucht man wirklich keine Feinde mehr. Der irische Bürger hat eh schon eine Lösung für das Schuldenproblem: Irland wird nicht zahlen! Schulden abschreiben und den Nazis unterschieben. So einfach ist das.**

War es nicht Irland das über die Jahre aus EU Töpfen also den Struktur- und Kohäsionsfonds mehr als 60 Milliarden Euro geschenkt bekommen hat? Langsam wird es lächerlich. Je mehr Rettungspakete geschnürt werden, je mehr Geld verteilt wird, desto mehr wird Deutschland an den Pranger gestellt. Danke Irland. Es ist höchste Eisenbahn für eine neue Europapolitik in Deutschland.

* http://www.independent.ie/national-news/presidential-visit/kenny-bid-to-make-ally-of-obama-on-our-bailout-2654661.html

** http://www.independent.ie/opinion/letters/government-should-stand-up-for-its-people-2654555.html

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×