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01.09.2015

04:01 Uhr

Obama in Anchorage

Klimawandel verändert das Leben in Alaska

US-Präsident Obama warnt auf der Gletscher-Konferenz in Alaska, dass gerade Alaska sehr stark von der Veränderung des Klimas betroffen sein. Was nicht nur die USA kümmern muss, sondern alle Länder der Erde.

Obamas Klimaschutz-Aufruf

„Wir müssen den Planeten schützen, solange wir können“

Obamas Klimaschutz-Aufruf: „Wir müssen den Planeten schützen, solange wir können“

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San FranciscoSchmelzende Gletscher, überflutete Küstenabschnitte, Dörfer, die vom steigenden Meeresspiegel bedroht sind: „Es passiert hier, es passiert jetzt“. US-Präsident Barack Obama warnte am Montag eindringlich vor den Folgen der weltweiten Klimaerwärmung und malte ein düsteres Bild, falls sich die Staaten der Welt nicht endlich zu einschneidenden Maßnahmen entschließen könnten. „Die Menschen werden leiden, die Wirtschaft wird leiden, ganze Nationen werden sich in großen Schwierigkeiten wiederfinden.“

Obama drängt die Staats- und Regierungschefs, sich beim kommenden UN-Klimagipfel im Dezember in Paris auf ein Abkommen zur Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen zu verständigen. Amerika, China, alle Länder, die an der am Montag begonnenen Glacier-Konferenz in Alaska teilnehmen, bewegten sich noch viel zu langsam, warnte er bei seiner Ansprache vor Außenministern in Anchorage, Alaska. Der größte Bundesstaat der USA sei besonders hart getroffen. Die Temperaturen steigen doppelt so schnell wie im globalen Durchschnitt und Waldbrände, bislang eher bekannt aus trockenen Gebieten wie Kalifornien oder Texas, hätten alleine dieses Jahr in Alaska schon über 20.000 km² Wald vernichtet. „Es verändert bereits die Art und Weise, wie die Menschen in Alaska leben und gemessen an der einzigartigen Rolle Alaskas für das Weltklima wird es den Wandel beschleunigen, der unser aller Leben verändert“, so Obama, der sich auf einer dreitägigen Reise im nördlichsten Bundesstaat der USA befindet.

Die Reise ist nicht ohne Kritik. Während Obama dramatische Schritte zum Schutze des Weltklimas fordert, erlaubte er erst vor wenigen Tagen dem Ölgiganten Shell vor der Küste Alaskas nach Öl zu bohren. Das werfen ihm Umweltschützer vor. Allerdings muss man dazu auch sagen, dass die Verträge mit Shell noch eine der letzten Amtshandlungen von seinem Vorgänger George H. Bush war, bevor er das Weiße Haus verließ. Ein Bruch der Verträge wäre für die USA extrem teuer geworden.

Die USA seien sich bewusst, dass sie eine wichtige Rolle bei der Erderwärmung spielten und Verantwortung trügen. „Dieses Jahr, in Paris, muss das Jahr sein, in dem die Welt endlich ein Abkommen erzielt, um den einen Planeten zu schützen, den wir haben, so lange wir das noch können“, sagte Obama, der noch 16 Monate im Amt sein wird.

In Paris soll ein gemeinsames Vorgehen im Kampf gegen die Erderwärmung für die kommenden Jahrzehnte beschlossen werden, das erstmals allen Ländern Verpflichtungen auferlegt. Das Kyoto-Protokoll von 1997 verpflichtete nur die Industriestaaten zur Reduktion klimaschädigender Gase.

Kommentare (2)

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01.09.2015, 08:39 Uhr

Der CO2-freie Wirtschaftsengel Obama wird noch bitter zu spüren bekommen, was es heißt sein Volk CO2-frei zu machen....eine bessere Steilvorlage für die Republikaner kann dieser beseelte CO2-Klimawandel Prediger nicht mehr geben Danke!

Account gelöscht!

01.09.2015, 09:06 Uhr

1. Das britische Hadley-Center betreibt offiziell ein globales Temperaturmonitoring. Wenn man sich auf seinen Seiten -

http://www.metoffice.gov.uk/hadobs/hadcrut3/diagnostics/comparison.html -

umschaut, sieht man, daß es seit dem Ende der neunziger Jahre, also seit etwa 17 Jahren, keine Erderwärmung gibt.

2. Das amerikanische NSIDC betreibt offiziell ein Monitoring der Eisbedeckung der Polarregionen. Wenn man sich seinen Seiten umschaut -

http://nsidc.org/data/seaice_index/index.html -

erkennt man z.B., daß die Eisbedeckung der Antarktis seit Jahrzehnten kontinuierlich ansteigt und daß die Eisbedeckung der Arktis seit 2012 deutlich zugenommen hat.

Offenbar hält sich das weltweite Wetter- und Klimageschehen überhaupt nicht an die alarmistischen Szenarien der politisch gelenkten "Wissenschaftler" des IPCC.

3. Wer sich auf wissenschaftlicher Grundlage mit den diversen Treibhaustheorien auseinandersetzen will, dem sei die Studie von Gerlich/Tscheuschner aus dem Jahre 2009 empfohlen. Siehe

http://tsch.de/do/falsi.pdf

In dieser Studie nach allen Regeln der Kunst fundiert und überzeugend die Treibhausthese im Sinne von Poppers Wissenschaftstheorie falsifiziert.

Ergebnis: Das Wettergeschehen auf der Erde hält sich deshalb nicht an die Vorgaben des IPCC, weil diese auf einer falsch angewandten Physik beruhen.

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