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18.04.2013

20:19 Uhr

Obama in Boston

„Die Bombe kann uns nicht besiegen“

Das Land trauert, Obama ruft zu Mut und Kraft auf. Amerika werde sich nicht unterkriegen lassen. Es soll Fotos von zwei verdächtigen Männern geben. Doch die Polizei scheut sich laut CNN, die Aufnahmen zu veröffentlichen.

Barack Obama (re.) mit seiner Frau Michelle beim Gedenkgottesdienst in Boston. dpa

Barack Obama (re.) mit seiner Frau Michelle beim Gedenkgottesdienst in Boston.

Boston/WashingtonUS-Präsident Barack Obama hat bei einem Trauergottesdienst in Boston die Amerikaner aufgerufen, dem Terror zu trotzen. „Die Bombe kann uns nicht besiegen. Wir machen weiter“, sagte er am Donnerstag in einer emotionalen Rede in der Kathedrale der Stadt. Im Anschluss fuhr er in eine Klinik, um mit Opfern des Anschlags vom Montag auf den Boston-Marathon zu sprechen. Die Polizei fahndet nach zwei Männern. Weitere Fortschritte bei den Ermittlungen wurden zunächst nicht bekannt. Hinweise auf Festnahmen gab es nicht.

Mehrfach wurde die Rede Obamas von brausenden Beifall unterbrochen. Über 2000 Menschen waren in die völlig überfüllte Heiligkreuz-Kirche gekommen, darunter Angehörige von Terroropfern. Bei den Bombenexplosionen waren am Montag drei Menschen getötet und mehr als 170 verletzt worden.

Die USA werden sich vom Terror nicht unterkriegen lassen, sagte Obama. „Ihr werdet wieder rennen.“ Auch der Boston-Marathon werde nächstes Jahr wieder stattfinden.

Zugleich machte Obama klar, dass der Staat mit aller Härte reagieren und die Verantwortlichen vor den Richter bringen werde. „Wir werden Euch finden. Wir werden Euch zur Rechenschaft ziehen.“ Nach dem interreligiösen Gottesdienst traf Obama mit Angehörigen von Opfern zusammen.

Die Fahndung der Bundespolizei FBI konzentriert sich auf zwei Männer, die kurz vor den Explosionen am Montag nahe der Ziellinie des Rennens fotografiert worden waren. Die Bilder würden allen Ermittlungsstellen übermittelt, berichtete der TV-Sender CNN. Sie sollen aber nicht veröffentlicht werden, um die Aufklärung des Verbrechens nicht zu gefährden.

Berichte über erste Festnahmen erwiesen sich als falsch. Die Polizei dementierte noch am Mittwoch (Ortszeit) entsprechende Nachrichten.

Kommentare (1)

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Ich_kritisch

18.04.2013, 21:11 Uhr

verstehe einer die Amis ...

da wird mit riesigem Prunk um 3 Tote getrauert - die vielen in Texas sind nicht mal ein Wort wert - traurig so etwas ...

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