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25.07.2015

13:39 Uhr

Obama in Ostafrika

US-Präsident verspricht eine Milliarde Dollar

Kampf gegen Extremisten, Menschenrechtsverstöße und Familienbesuch: US-Präsident Barack Obama muss bei seinem Ostafrika-Besuch ein straffes Programm abarbeiten. In Kenia verspricht Milliardenhilfen.

Nach langer Flugreise wurde US-Präsident Obama am Flughafen in Kenia unter anderem von Präsident Uhuru Kenyatta, dem dortigen US-Botschafter Robert Godec und seiner Halbschwester Auma Obama begrüßt.

Obama in Kenia

Nach langer Flugreise wurde US-Präsident Obama am Flughafen in Kenia unter anderem von Präsident Uhuru Kenyatta, dem dortigen US-Botschafter Robert Godec und seiner Halbschwester Auma Obama begrüßt.

NairobiUS-Präsident Barack Obama hat bei seinem Besuch in Kenia eine Milliarde Dollar neuer Hilfen seiner Regierung und privater Institutionen zugesagt. Die Hälfte der umgerechnet gut 900 Millionen Euro solle Frauen und jungen Leuten zugute kommen helfen, sagte Obama am Samstag bei einer Wirtschaftskonferenz in Nairobi. Sie hätten es bei der Unternehmensgründung in Afrika besonders schwer, würden aber gebraucht. „Wenn das halbe Team nicht mitspielt, hat man ein Problem“, sagte Obama.

Er würdigte die rasante Entwicklung des Kontinents. „Afrika ist eine der am schnellsten wachsenden Regionen der Welt“, sagte der US-Präsident, dessen Vater aus Kenia stammt. „Menschen entwachsen der Armut.“ Er hielt die Staaten aber zu mehr Transparenz, Rechtstaatlichkeit und Korruptionsbekämpfung an.

Der Besuch in Kenia hat nach Obamas Worten wegen seiner Familienbande eine persönliche Note. Doch spricht der US-Präsident, der von einer mehr als 200-köpfigen Delegation begleitet wird, mit seinem kenianischen Kollegen Uhuru Kenyatta vor allem über wirtschaftliche und politische Themen, unter anderem über die Terrorgefahr durch die somalische Al-Shabaab-Miliz.

Kenyatta beklagte den schlechten Ruf seines Landes nach dem Terroranschlag auf ein Einkaufszentrum in Nairobi 2013. Er hoffe, dass Obamas Besuch dies ändere. „Afrika ist der jüngste und vielversprechendste Entwicklungsraum der Welt, mit grenzenlosen Chancen“, sagte Kenyatta. „Vorbei die Tage, als man unseren Kontinent nur durch die Linse der Verzweiflung und der Demütigung betrachtete.“

Obama war am Freitag zu seiner viertägigen Afrika-Reise in der kenianischen Hauptstadt eingetroffen. Den Freitagabend verbrachte er mit der Familie seines verstorbenen Vaters. Etwa drei Dutzend Verwandte fanden sich zu einem gemeinsamen Abendessen im Restaurant seines Hotels ein.

Obama will von Kenia weiter nach Äthiopien reisen, um Gespräche mit Ministerpräsident Hailemariam Desalegn zu führen

Von

ap

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