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28.07.2016

06:33 Uhr

Obama preist Clinton

„Buht nicht. Geht wählen!“

US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton wird von ihrer Partei getragen. Politgrößen, allen voran Barack Obama, feierten auf dem Parteitag der Demokraten ihre Kandidatur. Gegner Trump wird reihenweise abgewatscht.

Vollgas im Wahlkampf

Barack Obama schwärmt von Hillary Clintons Kompetenzen

Vollgas im Wahlkampf: Barack Obama schwärmt von Hillary Clintons Kompetenzen

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PhiladelphiaVerbunden mit einer eindringlichen Warnung vor Donald Trump hat US-Präsident Barack Obama in einer leidenschaftlichen Rede Hillary Clinton für seine Nachfolge im Amt empfohlen. „Ich bitte Euch, gemeinsam mit mir Zynismus abzulehnen, Angst abzulehnen und das Beste in uns heraufzubeschwören“, sagte Obama unter dem Jubel von mehr als 4700 Delegierten auf dem Parteitag der Demokraten. „Ich bitte Euch, Hillary Clinton zur nächsten Präsidentin der Vereinigten Staaten zu wählen“, beschloss er seine rund 45-minütige Rede in Philadelphia.

Als Obama den für die Republikaner startenden Donald Trump erwähnte, buhte das Publikum lautstark. Obama entgegnete ihnen knapp: „Buht nicht. Geht wählen.“ Der dritte Tag des Parteikonvents am Mittwoch war besonders von Sicherheitsthemen geprägt, viele Redner sprachen über die Themen Waffengewalt und Militär.

Hillary Clinton habe in ihrer politischen Karriere Stehvermögen bewiesen, sagte Obama. „Ich habe vier Jahre einen Sitz in der ersten Reihe gehabt“, sagte Obama über die Zusammenarbeit mit Clinton als Außenministerin. Er habe ihre Intelligenz, ihr Urteilsvermögen und ihre Disziplin schätzen gelernt. „Es hat noch nie jemanden gegeben, weder mich selbst noch Bill (Clinton), der so gut auf das Amt vorbereitet war“, sagte er.

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Das demokratische Nominierungsrennen von 2008 habe sie gestählt. Ihr Umgang mit ihrer damaligen Rivalität beweise, dass sie das Rüstzeug für das höchste Staatsamt habe, sagte Obama mit Blick auf das Rennen, aus dem er als Sieger und späterer Amtsinhaber hervorgegangen war. Zudem erinnerte er daran, wie er Clinton nach der Wahl 2008 darum gebeten habe, seine Außenministerin zu werden. Der Schritt habe sie überrascht.

Trump biete dagegen keine Lösungen an. „Er bietet nur Slogans. Und Angst.“, sagte Obama. Für sein Land sieht er eine strahlende Zukunft. Die Nation sei zwar durch Krieg und Rezession geprüft worden, erklärte Obama in seiner Rede vor dem Parteitag der Demokraten am Mittwochabend (Ortszeit) in Philadelphia. Doch sei er „optimistischer über die Zukunft Amerikas als jemals zuvor“, fügte er hinzu.

Clinton selbst ist am Mittwochabend (Ortszeit) überraschend auf dem Demokraten-Parteitag in Philadelphia erschienen. Die Präsidentschaftskandidatin der Demokraten trat auf die Bühne, just als Präsident Barack Obama seine umjubelte Rede beendet hatte, sprach aber nicht zu den Delegierten. Obama und seine mögliche Amtsnachfolgerin nahmen sich herzlich in den Arm. Clinton war am Dienstag als Präsidentschaftskandidatin nominiert worden und wird am Donnerstag zum Parteitag sprechen.

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