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03.05.2013

19:53 Uhr

Obama und Peña Nieto

Partnerschaft zwischen USA und Mexiko

Die USA und Mexiko wollen ihre Partnerschaft auf eine breitere Basis stellen. Die Wirtschaftsbeziehungen sollen im Mittelpunkt stehen. Außerdem einigten sich Obama und Peña Nieto auf eine Kooperation im Bildungsbereich.

US-Präsident Barack Obama und der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto (rechts) nach einer Pressekonferenz im National Palace in Mexico City. dpa

US-Präsident Barack Obama und der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto (rechts) nach einer Pressekonferenz im National Palace in Mexico City.

Mexiko-StadtUS-Präsident Barack Obama und sein mexikanischer Kollege Enrique Peña Nieto haben eine intensive Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft und Bildung vereinbart. Die Staatschefs kündigten am Donnerstag die Gründung einer bilateralen Kommission unter Vorsitz von US-Vizepräsident Joe Biden an, die die Integration der beiden Volkswirtschaften vorantreiben soll.

„Die Vereinigten Staaten und Mexiko haben eine der engsten Wirtschaftsbeziehung der Welt“, sagte Obama bei einer gemeinsamen Pressekonferenz nach einem Arbeitstreffen mit Peña Nieto in Mexiko-Stadt. „Wenn es einem von uns gut geht, geht es beiden gut.“

Gemeinsam wollten die USA und Mexiko die Verhandlungen über die transpazifische Partnerschaft vorantreiben. „Das ist ein weiterer Schritt zur Integration unserer Volkswirtschaften, und wir positionieren uns damit in den am schnellsten wachsenden Märkten der Welt im Pazifikraum“, sagte Obama. „Wir wollen mehr Güter verkaufen, und wenn wir uns zusammentun, sind wir noch stärker.“

Obama und Peña Nieto einigten sich bei ihrem Treffen in der mexikanischen Hauptstadt zudem auf die Schaffung eines Bildungsforums, das den Austausch zwischen Universitäten und Forschungsinstituten fördern soll.

„Die höhere Bildung ist die Grundlage für die wirtschaftliche Entwicklung“, sagte Peña Nieto. Gemeinsames Ziel sei es, „Nordamerika zu einer noch dynamischeren und wettbewerbsfähigeren Region“ zu machen.

Die Präsidenten sprachen bei ihrem Treffen auch über die Sicherheitslage in Mexiko. Er werde weiterhin alle Formen der Kriminalität bekämpfen, aber seine Priorität liege auf der Reduzierung der Gewalt, sagte Peña Nieto. Im Drogenkrieg zwischen rivalisierenden Banden und den Sicherheitskräften sind in den vergangenen sechs Jahren rund 70 000 Menschen ums Leben gekommen. Peña Nietos Vorgänger Felipe Calderón hatte die Streitkräfte in den Kampf gegen die Kartelle geschickt. Sein Nachfolger will dagegen den Schutz der Bürger in den Vordergrund stellen.

Obama sagte dem mexikanischen Staatschef Unterstützung für dessen neuen Ansatz zu und erklärte, er wolle die enge Zusammenarbeit im Sicherheitsbereich fortsetzen. „Wir müssen auf unserer Seite der Grenze die Nachfrage (nach Drogen) verringern und den Schmuggel von Waffen und Geld nach Süden unterbinden – da haben wir noch Arbeit vor uns“, sagte der US-Präsident.

Kommentare (1)

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03.05.2013, 10:38 Uhr

Das ist wie die Partnerschaft zwischen einem Löwen und einer Gazelle. Es gibt Partnerschaft nur auf Augenhöhe.

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