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17.07.2013

20:37 Uhr

Obamas UN-Kandidatin

Power übt harsche Kritik am Sicherheitsrat

Sie ist Obamas Kandidatin für den Posten der UN-Botschafterin: Samantha Power wehrte sich vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen gegen die Vorwürfe, sie sei zu zaghaft und kritisierte scharf die Syrien-Blockade.

Die Tatenlosigkeit des Gremiums im Fall Syrien nannte Samantha Power am Mittwoch vor dem US-Senat in Washington eine „Schande, über die die Geschichte ein harsches Urteil fällen wird“. AFP

Die Tatenlosigkeit des Gremiums im Fall Syrien nannte Samantha Power am Mittwoch vor dem US-Senat in Washington eine „Schande, über die die Geschichte ein harsches Urteil fällen wird“.

WashingtonDie Kandidatin von US-Präsident Barack Obama für den Posten der UN-Botschafterin hat die Syrien-Blockade im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen scharf kritisiert. Die Tatenlosigkeit des Gremiums nannte Samantha Power am Mittwoch vor dem US-Senat in Washington eine „Schande, über die die Geschichte ein harsches Urteil fällen wird“.

Syrien sei eines der entscheidendsten Themen dieser Zeit, sagte die frühere Beraterin des Weißen Hauses in Menschenrechtsfragen. Die Gräueltaten von Syriens Machthaber Baschar al-Assad gehörten zu den schlimmsten, die sie jemals gesehen habe. Die USA dürften nicht zu sehr darauf hoffen, eine Einigung mit Russland zu erzielen. Russland und China hatten mit ihrem Veto mehrere Syrien-Resolutionen im Sicherheitsrat zu Fall gebracht. Die US-Regierung hatte vergangenen Monat erstmals angekündigt, die syrischen Rebellen mit Waffenlieferungen zu unterstützen, aber keine Details genannt.

„Dies ist das tollste Land der Erde, wir haben nichts, wofür wir uns schuldig fühlen müssen“, sagte Power, und räumte damit Zweifel aus, sie könnte die USA gegenüber den Vereinten Nationen zu zaghaft vertreten.

Power soll die Nachfolge von Susan Rice antreten, die mittlerweile nationale Sicherheitsberaterin im Weißen Haus ist. Dazu muss Power aber noch vom Senat bestätigt werden. Obama hatte sie im Mai für den Posten vorgeschlagen und sie unter anderem als engagierte Verfechterin von Menschenrechten gepriesen.

Von

dpa

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

18.07.2013, 00:21 Uhr

"wir haben nichts, wofür wir uns schuldig fühlen müssen"

Doch. Ihr haltet Deutschland als Vasall, verordnet uns Denkschablonen und Schuldkomplexe und enthält uns unser Recht auf souveräne Selbstbestimmung vor. Wir sind Menschen zweiter Klasse.

Das ist ein Verbrechen und soll aufhören.

Hagbard_Celine

18.07.2013, 09:19 Uhr

Früher nannten die Engländer die Iren white nigger, heute passt das eher zu dem Verhältnis der Amerikaner zu den Deutschen.

Immer schön unseren Hintern hinhalten, dafür gibts einen warmen Platz am Ofen für unsere "Politiker".

Wo bleibt Deutschlands Mandela ?

Hagbard_Celine

18.07.2013, 10:50 Uhr

„Dies ist das tollste Land der Erde, wir haben nichts, wofür wir uns schuldig fühlen müssen“, sagte Power, und räumte damit Zweifel aus, sie könnte die USA gegenüber den Vereinten Nationen zu zaghaft vertreten.

Nun, das lässt sich auch anders ausdrücken z.B durch eine gelungene Pavian Imitation vor laufender Kamera. Pavian Männchen eignen sich dabei besser als Pavian Weibchen.

Das hat wesentlich mehr Unterhaltungswert für die Zuschauer und kommt auch nicht so überheblich und arrogant rüber.



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