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14.10.2011

06:45 Uhr

Occupy Wall Street

New Yorker Demonstranten wollen nicht weichen

Es brodelt in New York: Der von der Protestbewegung Occupy Wall Street besetzte Platz soll geräumt werden. Doch die Demonstranten bleiben und werfen den Behörden Schikane vor. Die Situation könnte eskalieren.

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New YorkVor der für heute geplanten Räumung eines von der Protestbewegung Occupy Wall Street (Besetzt die Wall Street) besetzten Platzes in New York haben die Demonstranten Widerstand angekündigt. Sie würden sich nur mit Gewalt aus dem Zuccotti-Park im Stadtteil Manhattan vertreiben lassen, hieß es am Donnerstag unter den Aktivisten.

In der Nacht auf Freitag übten einige bereits Sitzblockaden und Menschenketten. Zuvor hatte der Besitzer des Platzes, die Immobilienfirma Brookfield Properties, eine Säuberung des Areals angekündigt und die Polizei um eine Räumung gebeten. Nach der Reinigung des Platzes könnten die Demonstranten zurückkehren, allerdings würden die Nutzungsbedingungen verschärft, teilte Brookfield mit.

Auch dieser Demonstrant hält die Reinigungsaktion der Behörden für Schikane und will bleiben. Reuters

Auch dieser Demonstrant hält die Reinigungsaktion der Behörden für Schikane und will bleiben.

Die Säuberung des Areal sei lediglich ein Vorwand, um die Besetzer von dem Platz zu vertreiben, mutmaßten viele im Zuccotti-Park. „Sie benutzen die Reinigungsaktion, um uns loszuwerden“, sagte Justin Wedes, der am Donnerstagabend mit rund 400 weiteren Besetzern auf dem Platz ausharrte. „Das ist de facto ein Räumungsbescheid.“

In der Nacht auf Freitag begannen einige Demonstranten ihrerseits mit der Säuberung des Platzes und schrubbten die Bodenplatten. Andere räumten angesichts der drohenden Räumung bereits ihr persönliches Habe zusammen.

Die Bewegung Occupy Wall Street entstand im vergangenen Monat in New York und weitete sich inzwischen auf andere Städte aus. Sie richtete sich gegen die Macht der Banken.

Von

dapd

Kommentare (3)

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Boing

14.10.2011, 07:11 Uhr

haltet noch einen tag aus, dann gibt es globalen rückenwind!

occupant

14.10.2011, 08:49 Uhr

Man kann den DemonstrantInnen nur alles Gute wünschen, dass sie sich nicht von den Schergen des Großkapitals vertreiben lassen! Occupy Wall Street! Occupy Frankfurt!

wir

14.10.2011, 14:12 Uhr

Rettet unsere Wirtschaft und nicht die Banken

Die Occupy-Aktion zur Befreiung der Menschheit
Dienstag, 11. Oktober 2011 , von Freeman um 12:05

Gestern Abend fand eine Versammlung der Vertreter verschiedener Gruppen statt, die an der Occupy Paradeplatz Aktion in Zürich am kommenden Samstag den 15. Oktober teilnehmen werden. Um 18:00 Uhr trafen sich die Interessierten im Volkshaus, um das gemeinsame Vorgehen zu besprechen. Es kamen so viele Leute, der reservierte Raum war brechend voll, zu klein und es musste schnell ein grösserer Saal organisiert werden, was dann auch geschah. Dieses grosse Interesse ist ein gutes Zeichen und kündigt eine rege Teilnahme bei der Demo gegen die Bankster an.



Anwesend waren viele verschiedene Gruppen des gesamten politischen Spektrums, auch Gewerkschaftler und Vertreter der Wahrheitsbewegung, die unterschiedliche Schwerpunkte haben. Es wurde aber deutlich, obwohl jede Gruppe andere Wege geht, war doch der gemeinsame Nenner, das Finanzsystem und die Macht die es über die Gesellschaft ausübt muss beendet werden. Einige Forderungen oder Slogans auf die sich alle einigten lauten:

- „Menschen statt Banken!“
- „Für Menschen gegen Ausbeutung“
- „Stopp Machtausbau!“
- „Echte Demokratie Jetzt“
- „Solidarität für Occupy Wall Street“
- „Für mehr Gerechtigkeit“
- „Gegen die Diktatur der Banken“
- „Menschenwert statt Geldwert“
- „Fahrt den Banken in die Parade“
- „Rettet Menschen, nicht Banken!“ (zentraler Slogan)

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Die Occupy-Aktion zur Befreiung der Menschheit http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/10/die-occupy-aktion-zur-befreiung-der.html#ixzz1al0su4Kv

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