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09.11.2012

15:31 Uhr

OECD-Prognose

China könnte USA 2016 als größte Wirtschaftsmacht ablösen

Die Weltwirtschaft wird sich Prognosen der OECD zufolge in den kommenden Jahrzehnten radikal ändern. China und Indien wachsen zu führenden Industrienationen heran. Der Verlierer steht demnach auch schon fest: Europa.

Die USA knickt vor China ein: Laut OECD-Studie wird China schon 2016 als Weltmacht wirtschaftlich vor den USA liegen. AFP

Die USA knickt vor China ein: Laut OECD-Studie wird China schon 2016 als Weltmacht wirtschaftlich vor den USA liegen.

Berlin/LondonChina könnte nach Ansicht der OECD die USA 2016 als größte Wirtschaftsmacht der Welt ablösen. Das bevölkerungsreichste Land der Erde dürfte zusammen mit Indien bis etwa 2025 ein größeres Bruttoinlandsprodukt erwirtschaften als die sieben führenden Wirtschaftsnationen (G7), teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Freitag in ihrer Langfristprognose bis 2060 mit.

„Schnell wachsende Schwellenländer werden in den kommenden 50 Jahren einen immer größeren Anteil an der weltweiten Wirtschaftsleistung erbringen.“ Aufsteiger seien neben China und Indien auch Brasilien und Indonesien. Zurückfallen dürften neben dem rasch alternden Japan auch Europas Schwergewichte wie Deutschland.

Die Industriestaatengruppe OECD unterstellt in ihrer Projektion ein jährliches Wachstum der Weltwirtschaft um rund drei Prozent. Dabei dürften Schwellenländer aber deutlich stärker zulegen als die etablierten Industriestaaten. Die Verschiebung in Richtung Niedriglohnländer werde dort dazu beitragen, die Lebensstandards zu verbessern. „So dürfte sich etwa das Pro-Kopf-Einkommen in den ärmsten Ländern bis 2060 vervierfachen“, erklärte die OECD.

In China und Indien könnte es dann sogar auf das Siebenfache steigen. „In einem halben Jahrhundert wird die Kluft zwischen den Lebensverhältnissen in aufstrebenden und hoch entwickelten Nationen weniger ausgeprägt sein als heute.“ Allerdings dürften zwischen einzelnen Ländern klare Unterschiede bleiben.

Kommentare (19)

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09.11.2012, 15:44 Uhr

O-Ton OECD
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Der Verlierer steht demnach auch schon fest: Europa.
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Wie gut, daß alles schon fest steht.

Also, Leute: Hände in den Schoß legen!

Untergangspropheten gibt's ja schon genug.

+++

Zu mehr als einer Trendextrapolation - und das heißt nicht anderes als die Vergangenheit in die Zukunft zu verlängern - waren die Erbsenzähler derartiger Institutionen noch nie in der Lage.

Und wenn man ihre eigene Methodik auf sie selbst anwendet ist das auch bei dieser "Studie" nicht anders.

Account gelöscht!

09.11.2012, 16:18 Uhr

Genau!
Nächsten Monat ist eh Schicht.

Isch sach nur: Mayakalender :D

sony56

09.11.2012, 17:07 Uhr

Bei der OECD werden 48 Jahre vorausgesagt. Wie blöd ist denn überhaupt die Menschheit dies zu glauben? Diese hochgezahlten Vorhersager liegen 2060 lange schon unter der Erde. Wer hinterfragt noch in 10 oder 20 Jahren diese Aussagen? Niemand !!!


man 48 Jahren zurück. Wer hätte alles gedacht bzw voerhergesagt, wie es jetzt ist? Keiner !!!

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