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08.01.2011

18:52 Uhr

Ökonomen-Tagung

IWF drängt auf raschen Schuldenabbau der USA

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat eine baldige Reduzierung der US-Verschuldung angemahnt. Die kurzfristig unangenehmen Folgen der Schuldenreduzierung würden langfristig durch stärkres Wirtschaftswachstum belohnt.

IWF-Vize John Lipsky: USA drohen deutlich höhere Refinanzierungskosten. Reuters

IWF-Vize John Lipsky: USA drohen deutlich höhere Refinanzierungskosten.

HB DENVER. Würden die USA nicht rasch ihre Verschuldung reduzieren, müsste mit deutlich höheren Refinanzierungskosten gerechnet werden, sagte IWF-Vizechef John Lipsky am Samstag bei einer Ökonomen-Konferenz in Denver.

Zwar könnte eine Haushaltskonsolidierung das Wachstum beeinträchtigen und politisch schwer durchzusetzen sein. Langfristig werde dadurch jedoch die Entwicklung der Wirtschaft beschleunigt.

Finanzminister Timothy Geithner hatte unlängst vor einer Zahlungsunfähigkeit der USA gewarnt. Die gesetzliche Verschuldungsobergrenze könnte bald erreicht sein. Die Republikaner signalisierten jedoch, dass sie der demokratischen Regierung den Geldhahn nicht zudrehen werden und weitere Schulden zulassen könnten.

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