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25.12.2014

16:12 Uhr

Ölpreisverfall

Saudi-Arabien rechnet mit großem Defizit

Das weltgrößte Öl-Exportland Saudi-Arabien rechnet für das kommende Jahr mit einem großen Defizit im Staatshaushalt. Grund ist der rapide Verfall des Ölpreises im Laufe dieses Jahres.

Khurais-Ölfeld in Saudi-Arabien: Wenn die Öl-Nachfrage auf dem Weltmarkt klein ist, dann leiden auch die Staatsfinanzen. dpa

Khurais-Ölfeld in Saudi-Arabien: Wenn die Öl-Nachfrage auf dem Weltmarkt klein ist, dann leiden auch die Staatsfinanzen.

RiadWegen des stark gesunkenen Ölpreises rechnet das weltgrößte Öl-Exportland Saudi-Arabien für das kommende Jahr mit einem großen Defizit im Staatshaushalt. Es werde ein Fehlbetrag von 38,6 Milliarden Dollar (gut 31,6 Milliarden Euro) erwartet, teilte die Regierung am Donnerstag nach einer Kabinettssitzung im Staatsfernsehen mit.

Demnach sind Einnahmen von 715 Milliarden Rial (156 Milliarden Euro) und Ausgaben von 860 Milliarden Rial (187 Milliarden Euro) geplant. Die Ausgaben sollen somit trotz des vorausgesagten Defizits leicht steigen.

Der Preis für Rohöl auf dem Weltmarkt fiel seit der Jahresmitte um rund die Hälfte. Gründe dafür sind ein großes Angebot und eine vergleichsweise schwache Nachfrage. Der Preisverfall macht vor allem Russland zu schaffen, das zudem unter Sanktionen des Westens wegen der Ukraine-Krise leidet.

Von

afp

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