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12.11.2015

17:42 Uhr

Österreich

Polizei stellt bei Schlag gegen Schlepperbande 500.000 Euro sicher

1800 Flüchtlinge soll die Bande von Belgrad nach Wien transportiert haben – und dabei eine halbe Million Euro kassiert. Elf Verdächtige sind inzwischen festgenommen. Der Vorwurf: gewerbsmäßige Schlepperei.

Viele Flüchtlinge beauftragen Schlepper damit, die Einreise nach Europa zu organisieren. Die österreichische Polizei hat eine Bande ausgehoben, die 1800 Flüchtlinge von Belgrad nach Wien gebracht haben soll. dpa

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Viele Flüchtlinge beauftragen Schlepper damit, die Einreise nach Europa zu organisieren. Die österreichische Polizei hat eine Bande ausgehoben, die 1800 Flüchtlinge von Belgrad nach Wien gebracht haben soll.

WienDie Polizei hat in Österreich eine Schlepperbande ausgehoben, die seit Februar rund 1800 Flüchtlinge von Belgrad nach Wien gebracht haben soll. Elf Verdächtige seien bis September festgenommen worden, teilte das Innenministerium am Donnerstag mit. Die Festgenommenen seien geständig. Ihnen wird gewerbsmäßige Schlepperei und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Bei Hausdurchsuchungen wurden knapp 50.000 Euro sichergestellt. Die Polizei geht davon aus, dass die Bande seit Februar rund 500.000 Euro kassiert hat.

Laut Ermittlern fuhr bei den Schlepperfahrten ein Auto voraus. Wenn keine Polizei in der Nähe war, machte sich das Fahrzeug mit den Flüchtlingen auf den Weg. In Kastenwagen und Minivans wurden zehn bis 15 Menschen transportiert. Diese Gruppen seien „kriminelle Logistikunternehmen“, sagte Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP).

Von

dpa

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