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25.07.2017

14:38 Uhr

Operation Sophia

EU-Einsatz vor libyscher Küste wird fortgesetzt

Der umstrittene EU-Einsatz Operation Sophia vor der libyschen Küste wird weiter fortgesetzt. Eine Verlängerung des auslaufenden Mandats war zunächst nicht sicher, da Italien Vorbehalte gegen das Programm äußerte.

Immer wieder werden vor der libyschen Küsten Boote mit Migranten aufgegriffen, die Europa über den Seeweg erreichen wollen. dpa

Libyen

Immer wieder werden vor der libyschen Küsten Boote mit Migranten aufgegriffen, die Europa über den Seeweg erreichen wollen.

BrüsselDie EU wird vor der libyschen Küste weiter Migranten aus Seenot retten. Die Mitgliedstaaten stimmten am Dienstag einstimmig einer Fortsetzung der 2015 gestarteten Operation Sophia zu. Der umstrittene Einsatz umfasst neben der Entsendung von Marineschiffen ins zentrale Mittelmeer auch ein Ausbildungsprogramm für libysche Küstenschützer sowie Kontrollen des gegen Libyen verhängten Waffenembargos.

Wegen Vorbehalten Italiens war bis zuletzt unklar gewesen, ob das Ende Juli auslaufende Mandat für die Operation wie geplant bis zum 31. Dezember 2018 verlängert werden kann. Für das Land ist der EU-Einsatz bereits seit einiger Zeit mehr Problem als Hilfe. Das liegt vor allem daran, dass die von europäischen Kriegsschiffen gerettete Migranten in italienische Häfen gebracht werden. Allein die deutsche Marine landete bereits mehr als 21 000 Menschen an.

Von

dpa

Kommentare (3)

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Herr Karl Gross

25.07.2017, 16:00 Uhr

Lybien - Lampedusa in 5 Stunden mit Essensservice? Hört sich nach Aida Club Urlaub an, wenn's nicht so makaber wäre. Spanien und Australien zeigen das es auch Anders geht.

Herr Holger Narrog

25.07.2017, 16:03 Uhr

Ich nehme an, dass sich hier die Achse Merkel - Macron gegen Osteuropa und Südeuropa durchgesetzt hat.

Merkel/Macron geht es um eine rasche Umvolkung. Dieser Wunsch wird von vielen Staaten Europas und deren Bevölkerungen nicht geteilt.

Die Kriegsschiffe der EU dienen in diesem Spektakel einem grausamen seltsamen Einwanderungsverfahren. Dazu begeben sich die potentiellen Einwanderern in Schlauchbooten auf das Meer. Die Überlebenden werden dann von den NGO Schiffen und den Kriegsschiffen dicht an der Küste Afrikas aufgenommen und in die Sozialhilfe nach Europa gerettet.

Sachlich wäre es geboten Schiffbrüchige in den nächsten Hafen, sprich den Ausgangshafen zu bringen. Dies kann durch die lybische Küstenwache, aber auch durch die Marineschiffe geschehen. für Letzteres müsste man wohl ein Gesetz ändern.

Für eine rasche Umvolkung würde es Sinn machen den Auswanderungswilligen Schengen Visa auszustellen. Dann können diese bequem für ein paar 100 € in die Sozialhilfe einfliegen.

Herr Peter Spiegel

25.07.2017, 16:34 Uhr

So ist es, die Umvolkung der Europäer ist als Rettungsaktion getarnt.
Um die Milteidsnummer am Laufen zu halten müssen halt immer wieder ein paar Afrikaner absaufen oder warum holen die EU-Willigen die Leute nicht ab.
Die Gutmenschen und Umerzogenen zahlen für diese Boshaftigkeit auch noch Steuern an dieses pervertierte System.

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