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09.05.2012

10:59 Uhr

Oppositionspolitikerin

Timoschenko in ein Krankenhaus verlegt

Die ukrainische Oppositionspolitikerin Julia Timoschenko ist vom Gefängnis in ein Krankenhaus verlegt worden. Dort soll sie von einem deutschen Arzt behandelt werden.

Timoschenko hat Hungerstreik beendet

Video: Timoschenko hat Hungerstreik beendet

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CharkiwDie inhaftierte ukrainische Oppositionspolitikerin Julia Timoschenko ist vom Gefängnis in ein Krankenhaus verlegt worden. Die 51-Jährige sei am frühen Mittwochmorgen mit einem streng bewachten Konvoi in die Klinik gefahren worden, sagten Augenzeugen. Krankenhauspersonal habe sie abgeschirmt. Dort soll Timoschenko unter anderem wegen eines Bandscheibenvorfalls behandelt werden.

Der deutsche Arzt Lutz Harms hat mit der Untersuchung der Oppositionspolitikerin begonnen. Das bestätigte am Mittwochmorgen Raissa Moiseenko, die stellvertretende Gesundheitsministerin, vor der staatlichen Klinik des Eisenbahners in Charkiw.

„Derzeit führt Professor Harms die Untersuchung an der hungerstreikenden Timoschenko durch, danach wird entschieden, wie wir weitermachen“, sagte Moiseenko. Die ukrainische Regierung hat dem Charité-Spezialisten erlaubt, alle für die Behandlung notwendigen Medikamente und Hilfsmittel aus Deutschland einzuführen.

Aus Protest gegen Misshandlungen in der Haft hatte Timoschenko vor gut zwei Wochen einen Hungerstreik begonnen. Diesen will sie nach Angaben ihrer Tochter nun beenden. Die Inhaftierung der wegen angeblichem Amtsmissbrauch zu sieben Jahren Gefängnis verurteilte Timoschenko belastet auch die Beziehungen westlicher Länder mit der Ukraine. Das Land verschob am Dienstag einen von etlichen Staatsoberhäuptern boykottierten Regionalgipfel.

Kommentare (1)

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Hagbard_Celine

09.05.2012, 11:39 Uhr

Wir haben ja reichlich Moppelchen im Bundestag, die können ja aus Solidarität ebensfall einen Hungerstreik machen.

Frau Timoschenkos politische Karriere ist jedenfalls ein für allemal begraben. Sie ist ein wegen Amtsmissbrauch verurteilter Oligarch der sich oben drauf noch zu fein für die Ärtzte des Landes ist.

Das kommt gar nicht gut an bei den Bürgern.

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