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29.12.2014

11:56 Uhr

Osteuropa

Russland wirft Westen Eroberungszug vor

Russlands Außenminister Sergej Lawrow erhebt schwere Vorwürfe: In der Ukraine-Krise würden die USA und ihre Verbündeten versuchen, viele Staaten auf ihre Seite zu ziehen und so die Lage in Osteuropa destabilisieren.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow äußerte sich zuversichtlich, dass der Ukraine-Konflikt im kommenden Jahr gelöst werden könne. dpa

Russlands Außenminister Sergej Lawrow äußerte sich zuversichtlich, dass der Ukraine-Konflikt im kommenden Jahr gelöst werden könne.

MoskauIm Ukraine-Konflikt hat der russische Außenminister Sergej Lawrow dem Westen Versuche geopolitischer Eroberung in Osteuropa vorgeworfen. Die USA und ihre Verbündeten seien darauf aus, viele Staaten auf ihre Seite zu ziehen, und destabilisierten so die Lage in der Region, meinte Lawrow in einem Interview der Agentur Interfax am Montag.

Lawrow äußerte sich zuversichtlich, dass der Ukraine-Konflikt im kommenden Jahr gelöst werden könne. „Die Krise wird aber weitergehen, bis die Ukrainer sich untereinander einigen, ohne die Souffleure aus Brüssel und Washington“, sagte Lawrow.

Die prowestliche Führung in Kiew und die prorussische Aufständischen im Osten des Landes müssten sich darauf verständigen, wie ihr künftiger Staat aussehen und wie das Leben in den einzelnen Regionen gestaltet werden soll. Russland werde den Dialog weiter unterstützen, sagte Lawrow.

Friedensgespräche zwischen den Konfliktparteien in der weißrussischen Hauptstadt Minsk waren am Mittwoch ohne Durchbruch geendet. Ein Datum für eine Fortsetzung der Verhandlungen ist vorerst nicht in Sicht.

Von

dpa

Kommentare (18)

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Herr Kurt Küttel

29.12.2014, 12:13 Uhr

Ach, sind wir wo einmarschiert und haben etwas besetzt? Ganz schön schizophren die Russen. Aber was will man von einem innovationslosen Volk auch anderes erwarten. Russsland ist es ja gewohnt seinen Nachbarn alles auf zu zwingen, war zu Sovietzeiten ja nicht anders. Russen können nur zerstören und mit GAS Krieg führen, zu etwas anderem ist dieses Land nicht in der Lage.

Herr C. Falk

29.12.2014, 12:34 Uhr

Mit "Gas" Krieg geführt hat zuletzt die Bundesrepublik Deutschland und zwar real im ersten Golf-Krieg zwischen dem Irak und dem Iran, als Sadam Hussain noch der "Gute" war.

Giftgas aus deutscher Produktion wurde eingesetzt und hat
massenhaft Menschen in den Tod befördert.

Der FAZ-Journalist Udo Ulfkotte war dabei und wurde selber durch Gas verwundet und anschließend krebskrank.

Lesen Sie Ulfkotte "Gekaufte Journalisten" und Sie wissen wer Gas-Kriege geführt hat.

Herr Pom Muc

29.12.2014, 12:39 Uhr

@ Kurt Küttel

Ich würde Ihnen ja gerne ausführlich antworten.
Aber Sie wissen ja wie die Foren im "freien" und "demokratischen" Westen funktionieren.

Nicht genehme Foristen bekommen nur reduzierte Möglichkeiten.

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