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04.02.2015

17:23 Uhr

Ostkongo

Rebellen massakrieren 27 Dorfbewohner

Die Bevölkerung im Kongo wird weiterhin von Rebellenmilizen terrorisiert: Im Osten des Landes wurden 27 Menschen bei der Feldarbeit überfallen und getötet. Hinter dem Angriff wird eine Gruppe aus Uganda vermutet.

Viele Rebellenmilizen verfolgen im mineralienreichen Osten des Landes kaum mehr politische, sondern vor allem wirtschaftliche Ziele und terrorisieren dabei die Bevölkerung. dapd

Im Kongo herrscht Chaos

Viele Rebellenmilizen verfolgen im mineralienreichen Osten des Landes kaum mehr politische, sondern vor allem wirtschaftliche Ziele und terrorisieren dabei die Bevölkerung.

BeniRebellen haben im Ostkongo nach offiziellen Angaben mindestens 27 Dorfbewohner massakriert. Sie seien gefesselt und mit Macheten zu Tode gehackt worden, berichtete am Mittwoch ein Reporter vor Ort. Sieben der Opfer des Angriffs in Mayangose nahe der Stadt Beni seien Frauen gewesen, sagte Militärsprecher Dieudonne Muhima. Die Menschen seien gerade dabei gewesen, ihre Felder zu bestellen, sagte der Chef des örtlichen Bauernverbands, Nestor Basiharinya. Hinter dem Angriff wurde die aus dem Nachbarland Uganda stammende Rebellengruppe ADF-Nalu vermutet.

Die Gruppe wird in der Region für den Tod von mehr als 250 Menschen in den vergangenen Monaten verantwortlich gemacht. Viele Rebellenmilizen verfolgen im mineralienreichen Osten des Kongos kaum mehr politische, sondern vor allem wirtschaftliche Ziele und terrorisieren dabei die Bevölkerung.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Wolfgang Trantow

04.02.2015, 20:49 Uhr

Entwicklungshilfe! Ist dies das Ergebnis unserer Entwicklungshilfe und alle unsere demokratische, auch Christen, schweigen dazu! Zustimmung? Proteste nur, wenn man Deutsche als Täter vermuten kann?

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