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10.06.2014

10:29 Uhr

Pakistan

Erneuter Angriff auf Flughafen in Karachi

Nach dem Großangriff der Taliban auf den Flughafen Karachi mit vielen Toten ist der Terminal erneut angegriffen worden. Der Flugbetrieb wurde bis auf Weiteres eingestellt, Passagiere werden in Sicherheit gebracht.

Der pakistanische Flughafen in Karachi ist erneut von Taliban-Kämpfern angegriffen worden. dpa

Der pakistanische Flughafen in Karachi ist erneut von Taliban-Kämpfern angegriffen worden.

Der Flughafen der pakistanischen Wirtschaftsmetropole Karachi ist am Dienstag erneut Ziel eines Angriffs geworden. Bewaffnete lieferten sich an einem Kontrollposten außerhalb des Flughafengeländes einen Schusswechsel mit Sicherheitsbeamten, sagte ein Sprecher des Airport-Sicherheitsdienstes der Nachrichtenagentur AFP.

Der Flugbetrieb sei ausgesetzt worden. Bei einem groß angelegten Angriff der radikalislamischen Taliban auf den internationalen Flughafen der südpakistanischen Stadt waren in der Nacht zum Montag 37 Menschen gestorben.

Karachi: Viele Tote bei Überfall auf Flughafen-Terminal

Karachi

Viele Tote bei Überfall auf Flughafen-Terminal

Ausnahmezustand auf dem Flughafen im pakistanischen Karachi: Mehrere Angreifer haben ein Terminal überfallen, es waren Explosionen und Schüsse zu hören. Die Taliban haben sich mittlerweile zu dem Anschlag bekannt.

Der umkämpfte Kontrollposten liegt am Eingang einer Unterkunft des Flughafensicherheitsdienstes ASF und etwa 500 Meter vom Hauptgelände des Flughafens entfernt. Bilder des pakistanischen Fernsehens zeigten militärische Fahrzeuge und Krankenwagen, die zum Ort des Angriffs rasten. „Wir haben den gesamten Flugbetrieb des Flughafens Karachi ausgesetzt und bringen die Passagiere in Sicherheit“, sagte Mashud Tajwar, Sprecher der Fluggesellschaft Pakistan International Airlines.

Taliban-Kämpfer hatten den Flughafen in der Nacht zum Montag mit Raketenwerfern, Sturmgewehren und Granaten angegriffen. Sie lieferten sich stundenlange Gefechte mit den Sicherheitskräften, bevor diese die Lage unter Kontrolle bekamen. Am Dienstag ging die Armee offenbar als Reaktion auf den Angriff gegen Extremistenstellungen im Nordwesten des Landes vor. Dabei wurden ihren Angaben zufolge mindestens 15 Menschen getötet.

Von

afp

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