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21.10.2013

22:16 Uhr

Pakistan und USA

Drohnenkrieg belastet Gespräche in Washington

Die heftig kritisierten amerikanischen Drohnenangriffe sorgen für Spannungen in den Beziehungen der USA zu Pakistan. US-Außenminister Kerry versuchte, die Wogen zu glätten. Doch das wichtigste Treffen steht noch aus.

Angespannte Beziehungen: US-Außenminister John Kerry im Gespräch mit Pakistans Ministerpräsident Nawaz Sharif. Reuters

Angespannte Beziehungen: US-Außenminister John Kerry im Gespräch mit Pakistans Ministerpräsident Nawaz Sharif.

WashingtonNach Kritik an Drohnenangriffen in Pakistan hat US-Außenminister John Kerry die Bedeutung der Partnerschaft beider Länder betont. Das Verhältnis zu Pakistan könnte nicht wichtiger sein, sagte Kerry bei einem Treffen mit dem pakistanischen Ministerpräsidenten Nawaz Sharif in Washington. Das Land sei wichtig für die Stabilität in der gesamten Region, sagte Kerry nach Angaben seines Ministeriums.

Die USA wollen nun Hilfsmittel für Pakistan freigeben, die in den vergangenen zwei Jahren teilweise eingefroren worden waren. Grund waren Spannungen zwischen Washington und Islamabad. Die insgesamt rund 1,6 Milliarden Dollar (1,2 Mrd Euro) sollten nun in vollem Umfang fließen, sagte eine Sprecherin des US-Außenministeriums am Montag in Washington.

Nachdem sich die USA zuletzt auf Hilfsmittel für die Zivilbevölkerung beschränkt hatten, solle nun auch die Sicherheit des südasiatischen Staates wieder im Vordergrund stehen. Auch künftig sollten Pakistans Mittel im Kampf gegen Aufständische und Terroristen gestärkt werden. Entscheidend sei dabei die westliche Grenzregion zu Afghanistan, die von Al-Kaida und deren Verbündeten besetzt wird.

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Am Mittwoch spricht Sharif mit Präsident Barack Obama im Weißen Haus. Das Thema Drohnen stehe ganz oben, hieß es in Washington. Am Dienstag will die Menschenrechtsorganisation Amnesty International einen Bericht veröffentlichen, der kritisch gegen den US-Drohnenkrieg in Pakistan Position bezieht.

Die Vereinten Nationen hatten jüngst wegen der US-Drohnenangriffe in mehreren Ländern Druck auf die Regierung in Washington gemacht. Pakistanische Behörden berichteten den UN demnach, dass es in ihrem Land seit 2004 mindestens 330 Drohnenangriffe gegeben habe. Dabei seien etwa 2200 Menschen getötet und 600 schwer verletzt worden. Mindestens 400 der Todesopfer sollen Zivilisten gewesen sein, weitere 200 müssten als „Nichtkämpfer“ betrachtet werden.

Von

dpa

Kommentare (2)

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RumpelstilzchenA

22.10.2013, 08:47 Uhr

In Amerika regiert das Schießeisen und jetzt moderner die Drohne!
Recht und Ordnung?....Was ist das denn?

KritischeStimme

22.10.2013, 13:53 Uhr

Sein neuer Name in US lautet George W. Obama.President der VS Barack Obama der Nobel-Friedenspreis-President.Der Korruptions-Spitzel-President der woechentlich die Killerlists unterzeichnet von Personen die mit Dronen ermordet werden sollen.Unter seiner Regie ist weltweit liquidiert+gefoltert und wird geweigert den Foltertempel Guantanamo Bay zu schliessen.Obama hat den AfganistanKrieg eskaliert, hat 2 neue Kriege angezettelt, Lybien + Syrien und geht in die Geschichte ALS Kriegspresident. Natuerlich konnte ein Nobel-Friedenspreis-Komitee damals nicht uebersehen was noch alles geschehen koennte,deshalb war es schon eine Dummheit jemand im Anfang seiner Karriere einen Friedenspreis zu erteilen. Aber wann kommt die Korrektur und wird der Nobel-Friedenspreis zurueckgefordert von einer Person die spottet mit dem Nobel-Institut in Oslo??Wenn die schon laengst ueberfaellige Korrektur noch lange ausbleibt koennte das bedeuten das der Nobel-Friedenspreis kaeuflich ist

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