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03.10.2011

15:29 Uhr

Palästina-Konflikt

USA warnen Israel vor Isolation

Israels Position in der Außenpolitik wird immer umstrittener. Neben den USA hat sich nun auch Deutschland kritisch geäußert. Die internationale Gemeinschaft verlangt von den Konfliktparteien endlich ernste Bemühungen.

Demonstration von Palästinensern im Jahr 2010: Die internationale Gemeinschaft erwartet von Israel konkrete Schritte. dpa

Demonstration von Palästinensern im Jahr 2010: Die internationale Gemeinschaft erwartet von Israel konkrete Schritte.

JerusalemIsrael hat den jüngsten Vorstoß des Nahost-Quartetts für einen Friedensschluss mit den Palästinensern bis Ende 2012 grundsätzlich akzeptiert. Zugleich warnten die USA ihren engen Verbündeten Israel davor, dass das Land im Nahen Osten zunehmend in die Isolation gerate. US-Verteidigungsminister Leon Panetta, der zu Gesprächen in Israel erwartet wurde, sagte, die Sicherheitsgarantieren seines Landes sollten Israel in die Lage versetzen, „den Frieden zu wagen“.

Die USA würden sich bemühen dazu beizutragen, die wachsenden Spannungen zwischen Israel und der Türkei sowie Ägypten zu mildern, versicherte Panetta. Der Verteidigungsminister wollte bei seiner Nahost-Reise auch mit Vertretern der Palästinenser und Ägyptens beraten. „Es ist ziemlich klar, in dieser dramatischen Zeit im Nahen Osten, wo es so viele Veränderungen gegeben hat, dass es für Israel nicht gut ist, in die Isolation zu geraten“, sagte Panetta. „Und das ist geschehen.“

Die israelische Staatskanzlei erklärte in Jerusalem, Israel begrüße den Vorschlag der Vierergruppe, sich ohne Vorbedingungen mit den Palästinensern an den Verhandlungstisch zu setzen. Israel fordere die palästinensische Autonomiebehörde auf, ohne Verzögerung in Verhandlungen einzutreten. Die Palästinenser wiederholten die Forderung nach einem Verzicht auf neue israelische Siedlungen in den besetzten Gebieten. Das sei die Voraussetzung für Gespräche mit Israel, sagte ein Sprecher von Präsident Mahmud Abbas.

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel kritisierte die israelischen Pläne für den Bau von 1100 neuen Wohnungen in Ost-Jerusalem als Provokation. In einem Telefonat mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu habe die Kanzlerin gesagt, dass ihr jegliches Verständnis für die Genehmigung neuer Bauplanungen fehle, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag mit. Diese Genehmigung habe Zweifel geweckt, ob die israelische Regierung Interesse an der Aufnahme ernsthafter Verhandlungen habe. Diese Zweifel müssten zerstreut werden.

Kommentare (2)

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Pro-FED

03.10.2011, 17:49 Uhr

Wann endlich lernt Israel endlich, dass man sich mit seinen Nachbarn vertragen sollte ?

Israel hat kein Recht auf das Land, das den Palestinensern gehört. Sie sind dort NUR Gäste.

Israel ist der gößte Antisemit, den man kennt.
Die Palestinenser sind Semiten,
die meisten Juden dagegen sind Kaukasen

urmian

19.02.2012, 19:02 Uhr

Ich hatte grade heute 19.02.2012 um 16:45 im Arte den Film Lemon Tree mir angeschaut. Ein Film, der die Realitet in den von Juden besetzten Gebiet Palästina darstellt. Wie die Juden das Recht & Leben das Volk Palästina militärisch bedrht. Ihre Existanzgrundlage mit scheinheilig Grunden und Militäreinsatz zerstört. Ich kann überhaupt nicht verstehen, daß die Amerikaner, angeblisch als Weltwachhund die Menscherechte schützen, das bösartige Volk Juden mit allen Mitteln uterstützen. Ich persönlich als ein Pazifist habe nichts gegen Juden. Aber nach dem ich den Film Lemon Tree geshen habe, bin ich der Meinung, nur ein Toter Jude ist ein guter Jude!!!!!!

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