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07.01.2005

10:26 Uhr

Panzer gesprengt

Acht US-Soldaten bei Einsätzen im Irak getötet

Bei zwei separaten Zwischenfällen sind im Irak acht US-Soldaten getötet worden. Der schlimmste Vorfall ereignete sich am Donnerstagabend im Nordwesten von Bagdad, als eine Bombe unter einem Schützenpanzer explodierte.

HB BAGDAD. Alle sieben Soldaten in dem Panzerfahrzeug vom Typ Bradley starben dabei, teilte das US- Militärkommando am Freitagmorgen in Bagdad mit. Der Trupp hatte sich auf einer Patrouillenfahrt befunden.

Ein US-Marineinfanterist wurde am Donnerstag bei einem Einsatz in der westirakischen Unruheprovinz Anbar getötet. Das US- Militärkommando nannte keine Einzelheiten.

Angesichts der anhaltenden Gewalt in dem Golfstaat, verlängerte die US-gestützte irakische Übergangsregierung am Donnerstag den Ausnahmezustand um 30 Tage, um die für den 30. Januar geplante Wahl sicherzustellen. Allein in dieser Woche sind bei Anschlägen und Angriffen im Irak fast 100 Menschen getötet worden - die meisten davon irakische Polizisten. Seit Beginn des US-geführten Kriegs im März 2003 sind 1 063 US-Soldaten im Kampfeinsatz gestorben.

In Chalis, 60 Kilometer nördlich von Bagdad, erschossen Aufständische am Donnerstagabend einen Funktionär der Schiiten-Partei SCIRI (Oberster Rat für die Islamische Revolution im Irak). Dies bestätigte die Polizei in der Provinzhauptstadt Bakuba. Die Angreifer hatten an einer Tankstelle aus einem vorbeifahrenden Auto das Feuer auf ihn eröffnet.

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