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08.11.2016

14:14 Uhr

Pariser Weltklimavertrag

Japan billigt Abkommen zur Begrenzung der Erderwärmung

Vier Tage nach Inkrafttreten des Pariser Weltklimavertrags hat auch Japan das Abkommen zur Begrenzung der Erderwärmung gebilligt. Das Land wolle eine führende Rolle spielen, sagte Ministerpräsident Shinzo Abe.

Der japanische Premierminister unterstützt den Kampf gegen die Erderwärmung. dpa

Shinzo Abe

Der japanische Premierminister unterstützt den Kampf gegen die Erderwärmung.

TokioVier Tage nach Inkrafttreten des Pariser Weltklimavertrags hat auch Japan das Abkommen zur Begrenzung der Erderwärmung gebilligt. Das Land wolle eine führende Rolle bei Vereinbarungen spielen, die zur Transparenz bei der Emissionssenkung jedes Landes beitrügen, sagte der Ministerpräsident Shinzo Abe am Dienstag. Experten gehen aber davon aus, dass die späte Ratifizierung des Pakts den Einfluss Japans auf der Klimakonferenz in Marrakesch ausbremsen könnte. Vertreter von fast 200 Ländern sind dort für zwei Wochen zusammengekommen, um über die genauere Ausgestaltung des Pariser Abkommens zu verhandeln.

Der Pariser Weltklimavertrag sieht vor, den Anstieg der Erderwärmung auf maximal zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu begrenzen. China und die USA hatten als die beiden größten Verursacher des Treibhausgases Kohlendioxid im September das Abkommen ratifiziert. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger, dem 1997 geschlossenen Kyoto-Protokoll, ist das Abkommen nicht bindend: Es bleibt jedem Staat selbst überlassen, seine Zusagen einzuhalten.

Nach monatelangem Ringen hatte sich die Bundesregierung auf einen gemeinsamen Klimaschutzplan geeinigt, den Umweltministerin Barbara Hendricks in der kommenden Woche in Marrakesch präsentieren will.

Von

rtr

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