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31.08.2012

04:51 Uhr

Parteitagsrede

Romney will mit Arbeitsplätzen punkten

Mit Spannung erwarten die Amerikaner die Parteitagsrede des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney. Bereits einige Stunden zuvor sickern Auszüge durch - mit Tiefschlägen gegen Obama.

Eine Romney-Anhängerin wartet in Tampa auf die große Rede. Reuters

Eine Romney-Anhängerin wartet in Tampa auf die große Rede.

TampaDer frühere Gouverneur und Finanzinvestor Mitt Romney hat die Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten der US-Republikaner angenommen. "Es ist eine große Ehre und eine noch größere Verantwortung", sagte Romney am Donnerstagabend (Ortszeit) zu Beginn seiner Nominierungsrede beim Parteitag in Tampa im Bundesstaat Florida. Der 65-Jährige tritt im November gegen Präsident Barack Obama an.

Vorab wurde bereits bekannt, dass Romney in seiner mit Spannung erwarteten Parteitagsrede die Schaffung von Arbeitsplätzen in den Mittelpunkt stellen will. "Was Amerika braucht, sind Jobs, viele Jobs", heißt es in am Donnerstag in Tampa vorab bekannt gewordenen Auszügen aus seiner Abschlussrede. Er habe einen Plan, zwölf Millionen Arbeitsplätze zu schaffen.

"Jetzt ist es an der Zeit, das Versprechen von Amerika wiederherzustellen", sagt Romney den Auszügen zufolge zur besten Sendezeit zum Abschluss des Parteitags am Donnerstagabend (Freitagmorgen MESZ), bei dem er offiziell zum Herausforderer von Amtsinhaber Barack Obama gekürt wurde. Sollte Obama wiedergewählt werden, würde die Zukunft nicht besser als die Vergangenheit sein, sagte er angesichts einer Arbeitslosigkeit von 8,3 Prozent und einer nur langsam vorankommenden wirtschaftlichen Erholung.

„Für uns ist die Zeit gekommen, die Enttäuschung der vergangenen vier Jahre hinter uns zu lassen“, sagt Romney nach einem Redetext, den die „New York Times verbreitete. „Wenn Sie diese Aufregung gespürt haben, als sie für Obama stimmten, sollten sie nicht jetzt dasselbe empfinden, da er Präsident ist?“, meint Romney weiter.

Bis 2020 müsse das Land unabhängig von Energie aus dem Ausland sein. Militärisch müssten die USA stark bleiben. Mit Blick auf Handelshindernisse Chinas hieß es, die USA dürften sich keinen Betrug gefallen lassen.

Zudem bekräftigt Romney, dass er die umstrittene Gesundheitsreform von Obama umgehend rückgängig machen wolle. Der Kampf gegen den Klimawandel spielt dagegen für Romney offenbar keine Rolle. "Präsident Obama hat versprochen, den Anstieg des Meeresspiegels zu verlangsamen und den Planeten zu heilen", heißt es in den Auszügen. "Mein Versprechen ist, Euch und Euren Familien zu helfen."

Kommentare (1)

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31.08.2012, 02:57 Uhr

Ach, da sind wir aber alle gespannt wie er das anstellen will. Etwa 100 Millionen Amerikaner in Arbeit zu bringen - Essensmarken an andere Amerikaner verteilen?

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