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08.01.2013

13:46 Uhr

„Patriot“-Einsatz

Bundeswehrsoldaten auf dem Weg in die Türkei

20 Soldaten der deutschen Bundeswehr aufgebrochen, um „Patriot“-Raketen in der Türkei zu stationieren. Der Akt soll die Türkei vor Syrien schützen und die Solidarität der Nato demonstrieren.

Soldaten des deutschen „Patriot“-Vorkommandos steigen auf dem Militärflughafen Eindhoven (Niederlande) in eine niederländische Transportmaschine. dapd

Soldaten des deutschen „Patriot“-Vorkommandos steigen auf dem Militärflughafen Eindhoven (Niederlande) in eine niederländische Transportmaschine.

EindhovenDas erste Kontingent von Bundeswehrsoldaten ist am Dienstag in die Türkei aufgebrochen, um die Stationierung der „Patriot“-Abwehrraketen vorzubereiten. 20 Soldaten der Bundeswehr und rund 30 Soldaten der niederländischen Streitkräfte flogen mit einer Maschine der niederländischen Luftwaffe vom Flugplatz in Eindhoven in die südtürkische Stadt Adana. Im Rahmen eines Nato-Einsatzes stationieren die Niederlande, Deutschland und die USA jeweils zwei Luftabwehrstaffeln, um die Türkei vor möglichen Angriffen aus Syrien zu schützen.

„Der Einsatz ist ein deutliches Signal für die Solidarität innerhalb der Nato“, sagte der Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr, General Rainer Glatz, bei der Verabschiedung der Quartiermeister. Der niederländische General Leo Beulen betonte, dass es um einen rein defensiven Einsatz gehe. „Wir gehen dorthin, um die türkische Bevölkerung zu schützen und eine Eskalation des Konflikts zu verhindern.“


Von

dpa

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

09.01.2013, 12:57 Uhr

Diese "Solidarität" könnte uns mit nicht unerheblicher Wahrscheinlichkeit zum Kriegsteilnehmer in einem großen Krieg werden lassen.

Im übrigen existiert eine Bedrohung der Türkei durch Syrien überhaupt nicht.

Gregor Gysi bringt es gut auf den Punkt:

http://www.youtube.com/watch?v=XWj__UzRYEo

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