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12.05.2012

01:51 Uhr

Pentagon

Umstrittene anti-muslimische Lehrstunde gekippt

Das US-Verteidigungsministerium hat eine umstrittenes Planspiel für Soldaten mit fiktiven Vorgaben wie etwa Massenmorden an Muslimen abgesetzt. Das bestätigte das Pentagon am Freitag.

Verteidigungsminister Leon Panetta. Reuters

Verteidigungsminister Leon Panetta.

WashingtonDas umstrittene Planspiel für Soldaten zur anti-muslimischen Lehre wurde abgesetzt. Der für die Lehrstunde zuständige Offizier bleibe zwar am Joint Forces Staff College in Norfolk (Virgina), unterrichte aber vorerst nicht mehr, wie ein Sprecher des Militärstabs der Nachrichtenagentur dpa mitteilte.

Der Oberstleutnant hatte nach Informationen des Magazins „Wired“ in Planspielen und Simulationen Massenmorde an Muslimen ins Auge gefasst. Dabei war von einem „totalen Krieg“ gegen Muslime sowie von deren „Ausrottung“ die Rede.

Zwar räumte der Offizier in dem Planspiel vom vergangenen Sommer selbst ein, dass solche Überlegungen „in den Augen vieler, sowohl innerhalb der USA als auch außerhalb, nicht "politisch korrekt"“ seien. Dennoch führt er Möglichkeiten an, wonach etwa „Saudi-Arabien mit einer Hungersnot gedroht“ und die heiligen Städte Mekka und Medina zerstört werden könnten.

Ausdrücklich werden die Bombardierung Dresdens sowie die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki als „Modell“ erwähnt. Die Genfer Konvention sei angesichts des Vorgehens islamistischer Terroristen nicht mehr relevant. „Dies würde erneut die Option eröffnen, den Krieg auf zivile Bevölkerung zu richten, wo immer dies notwendig ist“, heißt es.

Generalstabschef Martin Dempsey verurteilte das Planspiel auf das Schärfste. „Das war vollkommen verwerflich, gegen unsere Werte.“ Zudem sei ein solches Modell „akademisch unverantwortlich“, sagte er am Donnerstag (Ortszeit).

Er habe davon durch einen Studenten erfahren, der daran Anstoß genommen habe. Der Ausbilder lehre nicht mehr. Zudem werde untersucht, wie es dazu kommen konnte und wie solche Auswüchse vermieden werden könnten.

In den vergangenen Monaten hatten US-Soldaten mehrere Skandale in Afghanistan ausgelöst. Unter anderem hatten Soldaten auf Fotos mit Leichen von Aufständischen posiert. Bereits im Januar war ein Video aufgetaucht, auf dem amerikanische Soldaten auf tote Taliban-Kämpfer urinierten. Im Februar waren auf einer US-Basis Koranexemplare verbrannt worden. Ein US-Soldat ist derzeit angeklagt, bei einem Massaker im März 17 afghanische Zivilisten ermordet zu haben.

Von

dpa

Kommentare (7)

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Account gelöscht!

12.05.2012, 02:17 Uhr

Bin nicht gläubiger,und habe mit dem Religionsgeschwür nichts zu tun,alles Hirnverbrennung ,oder?
Unsinnigen Konfligtherd mit dem man Geld verdient, oder?
Glaube irgendwie an einen gott,aber die Vertreter der Götter, auf der Erde, sind echte Nullnummer.Angefangen mit den Allah Fanitiker,die sich im Nahmen einer Religion selbst ausbomben.

Account gelöscht!

12.05.2012, 02:32 Uhr

Religion ist Geld,Religion ist Macht Religion ist Gesellschaftsgift,Religion ist Krieg,Religion ist der Krebs der Unsinnige Kriege führt,Die Wahrheit ist leben ,ohne religiöse Zwangsjacke.Ich bin mein eigener Messia,alles ander ist NO WAY.

Account gelöscht!

12.05.2012, 02:49 Uhr

passt super zu dem artikel -.-, such dir nen anderen messias deiner taugt nix.

zum artikel da bleiben keine fragen mehr offen warum es im moment so läuft wie es läuft und wie es in demnächst weiterlaufen wird. richtig gruselig, gott sei dank sind wir schon von den amis erobert.

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