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16.01.2012

19:45 Uhr

Personalien

Frankreich stützt Spanien im Kampf um EZB-Posten

Frankreich unterstützt Spanien bei seinen Bestrebungen, weiter im Direktorium der EZB vertreten zu sein. Im Mai beendet das derzeitige spanische Mitglied seinen Dienst. Andere Staaten schielen schon auf den freien Sitz.

Ist noch bis Mai Mitglied des EZB-Direktoriums: Jose Manuel Gonzalez-Paramo. Reuters, Sascha Rheker

Ist noch bis Mai Mitglied des EZB-Direktoriums: Jose Manuel Gonzalez-Paramo.

MadridIm Kampf um seinen Sitz im Direktorium der Europäischen Zentralbank (EZB) steht Spanien ein mächtiger Verbündeter zur Seite: Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy kündigte an, sein Land werde mit „aller Kraft die Präsenz eines spanischen Vertreters“ in dem Führungsgremium unterstützen. Spanien will seinen Sitz nicht aufgeben. Die Wirtschaftskraft und der Status als viertgrößte Volkswirtschaft in der Euro-Zone sprächen dafür, den Posten zu behalten, sagte Regierungschef Mariano Rajoy bei einer Pressekonferenz mit Sarkozy in Madrid.

Jose Manuel Gonzalez-Paramo scheidet im Mai aus dem Direktorium aus. Es gibt Spekulationen, dass nordeuropäische Länder ein Auge auf den freiwerdenden Sitz geworfen haben. In dem sechsköpfigen Gremium sind derzeit Italien mit EZB-Präsident Mario Draghi, Deutschland, Frankreich, Spanien, Belgien und Portugal vertreten. Das Direktorium entscheidet zusammen mit den 17 Notenbankchefs der Euroländer über die Zinspolitik der EZB.

Von

rtr

Kommentare (5)

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MikeM

16.01.2012, 21:44 Uhr

Die PIGS halten zusammen und wollen sich nicht von Fressnapf vertreiben lassen. Da kann sich unsere dumme Pute ein Beispiel nehmen!

Account gelöscht!

16.01.2012, 22:25 Uhr

Ich finde, wir sollten uns für einen Finnen einsetzen.

SlingShot

17.01.2012, 06:29 Uhr

jetzt sind es die PFIGS.
Es gab in Europa schon immer zwei natuerliche Grenzen:
die Alpen und
die Grenze zwischen germanischen und lateinischen Sprachen.

Diese Grenzen sollten unbedingt neu gezogen werden.

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