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24.10.2012

15:34 Uhr

Philipp Rösler

„Alles dafür tun, die Euro-Zone zu stabilisieren“

Beim BGA-Unternehmertag hat Philipp Rösler die Kernaufgaben der europäischen Wirtschaftspolitik definiert. Neben der Steigerung der deutschen Wettbewerbsfähigkeit habe die Stabilisierung der Euro-Zone höchste Priorität.

Philipp Rösler (FDP) auf dem Unternehmertag des Bundesverbands Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) in Berlin. dpa

Philipp Rösler (FDP) auf dem Unternehmertag des Bundesverbands Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) in Berlin.

BerlinBundeswirtschaftsminister Philipp Rösler hat die Stabilisierung der Euro-Zone neben der Erhöhung der Wettbewerbskraft als die Kernaufgabe der europäischen Politik bezeichnet. „Wir haben für die Wirtschaftspolitik zwei wesentliche Aufgaben, die wir lösen müssen: Erstens, alles dafür zu tun, die Euro-Zone zu stabilisieren“, sagte Rösler am Mittwoch vor dem BGA-Unternehmertag.

Zum zweiten gelte es, die Wettbewerbskraft auch in Deutschlands weiter zu sichern und zu verbessern. Was die Euro-Krisenlösung angehe, so führe aber nichts an Reformen und einer Schuldenrückführung vorbei. „Es kann keine Abkürzungen geben ... auch keine Abkürzung über die Europäische Zentralbank“, sagte Rösler.

Beim Thema Griechenland forderte er dazu auf, den anstehenden Troika-Bericht abzuwarten. „So lange kann es ja nicht mehr dauern“, sagte er. In diesem Bericht müsse dann klar werden, ob der griechische Reformweg in die richtige Richtung gehe.

Wenn das so sei, „und nur dann“, könne es weitere Finanzhilfen für das Land geben. Deutschland empfahl er, nicht erst 2016 einen ausgeglichenen Bundeshaushalt vorzuweisen, sondern schon 2014 mit einer „schwarzen Null“ ein positives Signal nach außen zu setzen.

Größere Inflationsgefahren sieht Rösler derzeit trotz einer gewissen Skepsis gegenüber der aktuellen EZB-Politik nicht. Zu Vorschlägen, etwa vom IWF, zeitweise eine höhere Inflation zuzulassen, stellt er klar: „Solche Vorschläge gibt es, aber ich halte sie nicht für gut“.

Von

rtr

Kommentare (10)

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Account gelöscht!

24.10.2012, 15:53 Uhr

erinnert an die rede im sportpalast.....

bis zum bitteren ende....
Als Demokraten versagen die D mal wieder kollektiv

"Ein Fehler wird erst dann zum fehler, wenn man sich weigert ihn zu revidiern" (JohnF. Kennedy)

Vicario

24.10.2012, 15:53 Uhr

Wer hört "Sowas" noch zu..? Und nimmt es evtl noch ernst ?Km

Account gelöscht!

24.10.2012, 15:58 Uhr

Dass diese Gestalten sich überhaupt noch ans Tageslicht trauen, zeigt wie verkommen dieser ganze Staat ist. Fast jeder weiss inzwischen dass aus diesen Reihen nur noch Lügen und Betrug kommt den wir alle ausbaden sollen.

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