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26.05.2017

07:31 Uhr

Philippinen

Polizeichef wurde nicht enthauptet

Seit Dienstagnacht wird die philippinische Stadt Marawi von extremistischen Kämpfern belagert. Kurz darauf wurde die Enthauptung Romeo Enriquez bekannt gegeben. Nun gibt es ein Lebenszeichen des vermeintlich Toten.

Durch eine vermeintliche Verwechslung wurde auch die Enthauptung des Polizeichefs Enriquez beim Angriff auf Marawi durch den phillipinschen Präsidenten bekannt gegeben. Reuters

Rodrigo Duterte

Durch eine vermeintliche Verwechslung wurde auch die Enthauptung des Polizeichefs Enriquez beim Angriff auf Marawi durch den phillipinschen Präsidenten bekannt gegeben.

Marawi Entgegen einer Bekanntgabe des philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte ist ein Polizeichef im Süden des Landes nicht enthauptet worden. Der Betroffene, Romeo Enriquez, sagte der Nachrichtenagentur AP am Freitag, er sei wohlauf. In dem Konflikt rund um die von Extremisten besetzte Stadt Marawi sei es möglicherweise zu einer Verwechslung gekommen, weil der frühere Polizeichef von Malabang dabei gestorben sei. Doch auch dieser sei nicht enthauptet worden, so Enriquez.

Marawi wird seit Dienstagnacht von extremistischen Kämpfern belagert. Dabei kam laut Enriquez auch der frühere Polizeichef außerhalb eines Krankenhauses durch Schüsse ums Leben.

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Extremisten enthaupten den Polizeichef von Marawi und hissen dort die IS-Flagge. Das Militär versucht, die Kontrolle über die Stadt im Süden der Philippinen wiederzuerlangen. Die Lage ist unübersichtlich.

Das philippinische Militär hat Soldaten nach Marawi geschickt, um die Belagerung zu beenden. Innerhalb von zwei Tagen seien 31 Kämpfer, die der Terrormiliz Islamischer Staat nahegestanden hätten, getötet worden, meldeten Generäle der Armee. Der meistgesuchte Extremist der Philippinen, Isnilon Hapilon, war am Dienstag dem Versuch des Militärs entkommen, ihn zu fassen. Daraufhin rief er verbündete Rebellen hinzu, die ihn im Kampf gegen die Regierung unterstützen sollten.

Von

ap

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