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08.02.2017

09:25 Uhr

Pipeline in North Dakota

US-Armee macht Weg für Öl-Leitung frei

Der Präsident hatte die schnelle Fertigstellung bereits verfügt. Jetzt gestattet die US-Armee, der das Land gehört, den Bau des letzten Teilstücks der Öl-Pipeline Dakota Access. Ein Indianerstamm protestiert.

Ende 2016 sagte eine Sprecherin des Ingenieurkorps des US-Militärs noch, es werde das Projekt, das unter dem Lake Oahe hindurchführt, nicht genehmigen. AP

Protestcamp

Ende 2016 sagte eine Sprecherin des Ingenieurkorps des US-Militärs noch, es werde das Projekt, das unter dem Lake Oahe hindurchführt, nicht genehmigen.

BismarckDie US-Armee macht den Weg für das letzte große Teilstück der umstrittenen Öl-Pipeline Dakota Access frei. Sie werde die Unterquerung des Oahe-Stausees am Missouri im Staat North Dakota gestatten, teilte die Armee dem US-Kongress am Dienstag mit. Die Genehmigung solle am (heutigen) Mittwoch vorliegen.

Die Indianerstamm Standing Rock geht rechtlich gegen das 3,8 Milliarden Dollar (3,5 Milliarden Euro) teure Projekt vor. Er fürchtet, das Trinkwasser könne verschmutzen, falls es ein Leck in der Leitung gibt. Das Betreiberunternehmen Energy Transfer Partners versichert dagegen, die Pipeline sei sicher. Das Land gehört dem Ingenieurkorps des US-Militärs.

Der Vorsitzende des Stammes, Dave Archambault, sagte, Standing Rock sei angesichts der Entscheidung der US-Armee „unerschrocken“. Auch wenn die Pipeline fertiggestellt sei und der Betrieb beginne, würde der Stamm weiter vor Gericht ziehen, um sie schließen zu lassen.

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Donald Trump kassiert eine weitere Entscheidung seines Vorgängers Obama. Der US-Präsident treibt den Bau der Keystone-Pipeline voran. Kanadas Premier Trudeau begrüßt die Entscheidung – Umweltschützer laufen Sturm.

Umweltschutz- und Menschenrechtsgruppen wie Greenpeace und Amnesty International USA kritisierten die Ankündigung. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump stelle den Gewinn von Unternehmen über das Wohl des Indianerstammes und über die Umwelt, hieß es. Der Gouverneur von North Dakota begrüßte hingegen die Bekanntgabe des US-Militärs.

Präsident Trump hatte Ende Januar per Exekutivanordnung veranlasst, dass der abschließende Bau der Dakota Access zügig vorangetrieben werden sollte.

Von

ap

Kommentare (1)

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Herr Holger Narrog

08.02.2017, 10:23 Uhr

Aktuell wird das im Bakken Dakota gewonnene Erdöl teils mit LKW, oder Eisenbahn zu den weit entfernten Raffinieren gefahren. Eine Pipeline verringert die Kosten für die US Gesellschaft, vermindert die Umweltbelastung und die Risiken.

Die Ökojihadisten der Obama Administration haben das Projekt gestoppt. Präsident Trumps erste Aufgaben sind den Schaden zu beseitigen den Obama angerichtet hat.

Das sich "Umweltgruppen" gegen die Pipeline engagiert haben erstaunt nicht. Diese NGO wie grün leuchtender Frieden (reiner Phantasiename ohne Bezug zu existierenden Organisationen) haben ähnliche Geschäftsmodelle etabliert wie bekannte süditalienische Organisationen. Auch in Deutschland ziehen diese Organisationen gerne ihre Klagen gegen eine Fördermitgliedschaft, eine gut bezahlte Studie, zurück.

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