Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

03.11.2014

15:21 Uhr

Pipeline in Ostdeutschland

EU-Kommission vertagt Opal-Pipeline-Beschluss

Zugriff vorerst genehmigt: Die EU-Kommission vertagt ihre Entscheidung über die Genehmigung für einen Zugriff des russischen Energiekonzerns Gazprom auf die ostdeutsche Opal-Pipeline. Bis Januar könnte sich das ändern.

Wasserpumpen auf der Baustelle der Gas-Pipeline „Opal“ 2011: Die Pipeline ist mittlerweile fertig und wird vom russischen Gaskonzern Gazprom genutzt. dpa

Wasserpumpen auf der Baustelle der Gas-Pipeline „Opal“ 2011: Die Pipeline ist mittlerweile fertig und wird vom russischen Gaskonzern Gazprom genutzt.

BrüsselDie EU-Kommission vertagt erneut ihre Entscheidung über den stärkeren Zugriff des russischen Gasmonopolisten Gazprom auf die Opal-Pipeline in Ostdeutschland. Man sei mit der Bundesnetzagentur übereingekommen, die Frist für einen Entschluss bis Ende Januar zu verlängern, sagte eine Vertreterin der Brüsseler Behörde am Montag. Grund für die Verschiebung sei, dass bestimmte technische Aspekte weiterer Bearbeitung bedürften. Die EU-Kommission hatte bereits im September ihre Entscheidung zur Opal-Pipeline vertagt. Damals geschah dies laut einem Reuters vorliegenden Brief eines hochrangigen Kommissionsmitarbeiters auch wegen der Spannungen mit Russland infolge der Ukraine-Krise. Die Opal-Pipeline zweigt in der Ostsee von der Nord-Stream-Leitung ab und liefert Gas durch Ostdeutschland nach Tschechien. Derzeit hat Gazprom nur begrenzten Zugang zur Pipeline, weil die EU eine zu starke Kontrolle der Infrastruktur durch Energieversorger verhindern will.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×