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19.11.2015

19:56 Uhr

Piräus

Privatisierung von Griechenlands größtem Hafen verzögert sich

Lange hat die griechische Regierung mit dem Verkauf ihrer Häfen gezögert – und letztendlich doch zugestimmt. Nun verschiebt die Privatisierungsbehörde den Verkaufstermin hinaus. Darum baten potenzielle Käufer.

Im Zuge des von den Institutionen aufgelegten Sparpakets hat sich Griechenland bereiterklärt, Staatseigentum zu privatisieren – darunter auch die beiden größten Häfen des Landes. dpa

Privatisierung in Griechenland

Im Zuge des von den Institutionen aufgelegten Sparpakets hat sich Griechenland bereiterklärt, Staatseigentum zu privatisieren – darunter auch die beiden größten Häfen des Landes.

AthenIn Griechenland wird die von den Geldgebern verlangte Privatisierung des größten Hafens weiter hinausgeschoben. Die Frist für die Abgabe verbindlicher Kaufgebote für die Mehrheit an der Hafengesellschaft von Piräus (OLP) werde um zwei Wochen bis zum 15. Dezember verlängert, sagte der Chef der Privatisierungsbehörde, Stergios Pitsiorlas, am Donnerstag. Darum hätten Investoren gebeten, um genug Zeit zur Prüfung der Finanzdaten zu haben.

Zu den Interessenten zählen die chinesische Cosco-Gruppe, der niederländische Hafenbetreiber APM sowie die International Container Terminal Services mit Sitz auf den Philippinen. Zunächst wurde ihnen eine Frist bis zum 30. Oktober gesetzt, die dann aber bis zum 3. Dezember und nun bis zum 15. Dezember verlängert wurde. Zum Verkauf steht eine Beteiligung von 51 Prozent an OLP.

Pitsiorlas ergänzte, Griechenland sei in den Verhandlungen über einen Verkauf von 14 Regionalflughäfen an Fraport auf gutem Wege, wie geplant im kommenden Monat einen Vertrag zu unterzeichnen. Der Deal muss dann noch von den EU-Wettbewerbshütern und dem griechischen Parlament abgesegnet werden. Fortschritte bei Privatisierungen waren eine wichtige Bedingung für das dritte Hilfspaket, das die Regierung in Athen mit den Euro-Partnern ausgehandelt hat.

Von

rtr

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