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02.06.2014

11:43 Uhr

Platz des Himmlischen Friedens

Repressalien vor Massaker-Jahrestag in China

Vor dem 25. Jahrestag des Massakers auf dem Platz des himmlischen Friedens werden in China Kritiker eingeschüchtert, festgenommen oder unter Hausarrest gestellt. Auch ausländische Journalisten werden unter Druck gesetzt.

Studenten protestieren 19.05.1989 auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking. Die Demonstrationen wurden am Ende blutig niedergeschlagen. dpa

Studenten protestieren 19.05.1989 auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking. Die Demonstrationen wurden am Ende blutig niedergeschlagen.

PekingVor dem 25. Jahrestag des Pekinger Massakers auf dem Platz des himmlischen Friedens sind in China Dutzende Kritiker festgenommen, unter Hausarrest gestellt, verhört oder eingeschüchtert worden. Die Menschenrechtsgruppe Chinese Human Rights Defenders (CHRD) hat nach Angaben vom Montag 64 Fälle dokumentiert. Darunter seien 36 Festnahmen und eine bestätigte Verhaftung. Massiver Druck wird auch auf ausländische Journalisten in China ausgeübt - offensichtlich um ihre Berichterstattung über den Jahrestag der blutigen Niederschlagung der Demokratiebewegung am 4. Juni 1989 zu behindern.

Der Auslandskorrespondentenclub (FCCC) beklagte am Montag in Peking „wachsende Belästigung und Einschüchterung ausländischer Medien“. Er zeigte sich „tief besorgt“, dass die Polizei ausländische Journalisten und ihre chinesischen Mitarbeiter einbestellt und vor laufender Kamera belehrt und verwarnt habe.

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Einigen seien „ernste Konsequenzen“ und der Entzug der Akkreditierung angedroht worden, berichtete die Journalistenvereinigung. Sie warf den Behörden eine Verletzung der seit 2008 geltenden Regeln für ausländische Korrespondenten vor, wonach außer der Einwilligung der Gesprächspartner keine weitere Genehmigung für Interviews nötig ist.

Von

dpa

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