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06.01.2007

13:16 Uhr

Politscher Wandel im Norden wichtig

Südkorea verteidigt Annäherungskurs an Pjöngjang

Die südkoreanische Regierung sieht trotz des Atomtests Nordkoreas und der jüngst abgebrochenen Sechsparteiengespräche keine Alternative zu ihrer Politik der vorsichtigen Annäherung an den kommunistischen Nachbarstaat.

HB SEOUL. Zwar habe das Regime in Pjöngjang das internationale Vertrauen erst einmal verspielt und müsse mit Sanktionen bestraft werden, aber "prinzipiell sollten die Wirtschaftsbeziehungen und -projekte weitergehen", sagte Südkoreas Vizepremier Kwon Okyu dem Handelsblatt (Montagsausgabe). "Der harten Linie der USA zu folgen, ist zweifelhaft".

Erste Priorität für die Regierung in Seoul sei es, den politischen Wandel im kommunistischen Norden zu fördern - auch im eigenen Interesse. "Ein plötzlicher Kollaps in Nordkorea wäre ein Desaster für Südkorea", sagte Kwon, der als Wirtschafts- und Finanzminister in der Regierung sitzt. Südkorea könne eine schnelle Vereinigung beider Länder finanziell nicht bewältigen, dies sei "unmöglich".

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