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29.04.2011

19:51 Uhr

Portugal-Hilfen

Finnland kündigt rasche Entscheidung an

Nach der Wahl in Finnland hat der designierte Ministerpräsident Katainen eine schnelle Entscheidung über die EU-Hilfen für Portugal angekündigt. Bei der Wahl hatten vor allem die Gegner der Finanzhilfen punkten können.

Jyrki Katainen will eine schnelle Entscheidung in der Portugal-Frage. Quelle: dapd

Jyrki Katainen will eine schnelle Entscheidung in der Portugal-Frage.

HelsinkiDer künftige finnische Ministerpräsident Jyrki Katainen hat eine Entscheidung Finnlands über eine Unterstützung der EU-Hilfen für Portugal binnen fünf Tagen angekündigt. Ein Beschluss müsse innerhalb von Tagen „zählbar an einer Hand“ gefällt werden, sagte Wahlsieger Katainen am Freitag dem TV-Sender YLE. Bei den Wahlen hatten die Gegner der Finanzhilfen, die Partei „Wahre Finnen“, enormen Zuspruch erhalten. Sie werden wohl in der künftigen Regierung vertreten sein. In Europa wuchs die Sorge, dass es dadurch zu Problemen bei der Gewährung der Hilfen für das schuldengeplagte Portugal kommen könnte. Das Hilfspaket könnte ein Volumen von etwa 80 Milliarden Euro haben. In Finnland muss das Parlament den Hilfen zustimmen.

In der kommenden Woche beginnen die Koalitionsverhandlungen zwischen Katainens konservativer Nationalpartei, den Wahren Finnen und den Sozialdemokraten.

Von

rtr

Kommentare (15)

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Prenden

29.04.2011, 20:59 Uhr

Bitte liebe Finnen, stimmt gegen diese Hilfen! Ihr tut Euch und Uns anderen "Europäern" einen großen Gefallen. Wir Deutschen geben leider bei jeder Wahl unser selbständiges Denken/Entscheiden ab.

Auf-keinen-Fall-zahlen

29.04.2011, 22:14 Uhr

Auf keinen Fall zahlen ! Alle Hoffnungen ruhen auf den Finnen, die in der Vergangenheit schon anderen übermächtigen Gegnern Paroli geboten haben.
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Die EUdSSR-Apparattschicks in Brüssel verblasen erneut nach Portugal Hundert Milliarden Euro auf Nimmerwiedersehen. Wer das nicht glauben mag, der sehe sich Griechenland an: Die 120 im letzten Jahr geschickten Milliarden sind futsch !! Und JEDER - ausser den idiotischen Berlin-Brüsseler Politikern und der halbkorrupten EZB - hat es gewusst. Das ist noch heute in den Foren mühelos nachzulesen - dem Internet sei Dank, dass die Manipulationen von Medien und Politik hier an Schranken stossen.
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Nochmals: Liebe Finnen! Guckt auf das verlorene Griechengeld von 2010 und stoppt den wahnsinnigen Giga-Verschuldungswahn unserer unbedarften Pfarrerstochter im Kanzleramt und ihres traurigen Finanzministers.

Account gelöscht!

30.04.2011, 00:33 Uhr

Ihr begreift es nicht:
Es ist besser, die Portugiesen, Griechen, Iren weiter auf den strikten Sparkurs unter Aufsicht einzuschwören als diese jetzt pleite gehen zu lassen. Alle drei Staaten sind durchaus in der Lage, jeden Cent mit Zins und Zinseszinsen zurückzuzahlen, wenn man den Anpassungsprozess noch einige Zeit unterstützt. Wird der Geldhahn sofort zugedreht, ist der BRD-Steuerzahler der Hauptverlierer: Die KFW-Kredite an Griechenland wären verloren, die Milliarden BRD-Einlagen im Rettungsschirm wären futsch, die BRD müsste hohe Milliardenbeträge zur Rekapitalisierung der EZB und des IWF beisteuern, die BRD müsste für Milliardenvolumina von Anleihen in den deutschen Badbanks haften, die BRD müsste Hypo-Real und Commerzbank erneut mit Milliarden stützen sowie sicherlich weitere Banken. Darum ist es besser, Portugal, Griechenland und Irland weiter zu einem strikten Sparkurs zu zwingen als den Bankrott zu provozieren. Im Bankrottfalle ist 100% sicher, dass die BRD-Steuerzahler der Hauptverlierer ist. Stützt man die Schuldensünder noch eine gewisse Zeit, besteht eine hohe realistische Chance, dass alles bis auf den letzten Cent zurückgezahlt wird.

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