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13.02.2014

00:02 Uhr

Präsidentendekret

Obama setzt den Mindestlohn durch

Hausmeister, Reinigungskräfte und Cafeteria-Angestellte in den US-Behörden können sich freuen: Präsident Obama bestimmt per Dekret eine Erhöhung des Mindestlohns. Doch die gilt nicht für jeden.

Präsident Barack Obama setzt sich für den Mindestlohn ein. Reuters

Präsident Barack Obama setzt sich für den Mindestlohn ein.

WashingtonUS-Präsident Barack Obama hat per Dekret den Mindestlohn für Arbeiter von Firmen angehoben, die Aufträge von Bundesbehörden ausführen. „Ich werde tun, was ich kann, um dabei zu helfen, die Gehälter der arbeitenden Amerikaner zu erhöhen“, sagte Obama am Mittwoch bei der Unterzeichnung der Verordnung im Weißen Haus.

Von der Erhöhung sollen Hausmeister, Reinigungskräfte, Cafeteria-Angestellte oder Bauarbeiter profitieren. Für sie steigt der Mindestlohn von 7,25 Dollar auf 10,10 Dollar (7,48 Euro) pro Stunde. Allerdings gilt die Neuerung erst für Arbeitsverträge, die ab dem 1. Januar 2015 abgeschlossen werden.

Der Präsident hatte das Dekret Ende Januar in seiner Rede zur Lage der Nation angekündigt, in der er zum Kampf gegen die wachsende soziale Ungleichheit in den USA aufrief.

Nach Angaben von Arbeitsminister Tom Perez betrifft der höhere Mindestlohn „hunderttausende“ Beschäftigte, deren Arbeitgeber auf Vertragsbasis für Regierung tätig sind. Obama rief den Kongress am Mittwoch erneut auf, den Mindestlohn für alle Arbeiter in den USA auf 10,10 Dollar anzuheben.

Von

afp

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