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06.10.2013

18:43 Uhr

Präsidentenwahl 2014

Karsais Bruder tritt bei afghanischen Wahlen an

Rund 20 Kandidaten haben sich für die Präsidentenwahl 2014 in Afghanistan registriert. Präsident Hamid Karsai darf nach zwei Amtsperioden nicht noch einmal antreten. Trotzdem könnte auch der neue Präsident Karzai heißen.

Der afghanische Präsident Hamid Karsai muss nach der nächsten Wahl den Hut nehmen. Die afghanische Verfassung lässt nur zwei Amtsperioden zu. Trotzdem könnte das Amt in Familienhand bleiben. dpa

Der afghanische Präsident Hamid Karsai muss nach der nächsten Wahl den Hut nehmen. Die afghanische Verfassung lässt nur zwei Amtsperioden zu. Trotzdem könnte das Amt in Familienhand bleiben.

KabulBei der im kommenden Jahr geplanten Präsidentenwahl in Afghanistan wird auch der Bruder des Amtsinhabers Hamid Karsai antreten. Qayyum Karsai sei einer von 23 Kandidaten, die für die Wahl registriert seien, teilte die Unabhängige Wahlkommission (IEC) am Sonntag in Kabul zum Ende der Bewerberfrist mit. Unter den Kandidaten sind außerdem Außenminister Zalmay Rassoul und der afghanische Intellektuelle Ashraf Ghani.

Die dritte Präsidentenwahl seit dem Sturz des Taliban-Regimes Ende 2001 ist für den 5. April 2014 geplant. Der amtierende Präsident Hamid Karsai darf nach der Verfassung nicht ein drittes Mal antreten. Zeitgleich mit der Präsidentenwahl finden auch die Wahlen für die Räte der 34 Provinzen statt.

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Alle Bewerber müssen auch zwei Kandidaten für die Posten der Vizepräsidenten präsentieren und mindestens 100 000 Unterschriften von Unterstützern aus allen 34 afghanischen Provinzen vorweisen. Die Wahlkommission prüft nun die Kandidaturen und soll am 11. November bekanntgeben, ob die Bewerber zur Wahl antreten dürfen.

„Der Registrierungsprozess ist heute offiziell beendet worden. Insgesamt gibt es 23 Kandidaten“, sagte Noor Mohammad Noor, Sprecher der Wahlkommission. Vor der Wahlkommission gab es chaotische Szenen. Kandidaten und ihre Anhänger kamen unter schwerem Schutz und in gepanzerten Autos zu dem Gebäude.

Mehrere hundert Polizisten sorgten für Sicherheit, nachdem es Drohungen und Anschläge der radikalislamischen Taliban gegeben hatte. Kandidat Ghani sagte: „Frieden, Stabilität, eine gute Regierung und der Kampf gegen Korruption sind unsere wichtigsten Ziele. Das ist auch die Hoffnung des Volkes.“

Kommentare (1)

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06.10.2013, 19:46 Uhr

Zitat : Karsais Bruder tritt bei afghanischen Wahlen an

- somit bleibt alles in der Bakschisch-Familie....die Macht und die Schmiergelder ( zum großen Teil auch unsere Steuergelder ) auf schweizer Konten !

Von Brunnen und Mädchen in Schulen werden wir nie mehr was hören !

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