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29.07.2013

10:33 Uhr

Präsidentenwahl

Westerwelle lobt ruhigen Verlauf der Wahl in Mali

Die Präsidentenwahl in Mali ist am Wochenende ohne größere Zwischenfälle über die Bühne gegangen. Außenminister Westerwelle mahnte dennoch an, „den Wahlprozess geordnet zu Ende zu bringen“.

Außenminister Guido Westerwelle zur Wahl in Mali: Hohe Wahlbeteiligung zeige „den großen Willen der Menschen Malis, den demokratischen Neuanfang zu unterstützen“. dpa

Außenminister Guido Westerwelle zur Wahl in Mali: Hohe Wahlbeteiligung zeige „den großen Willen der Menschen Malis, den demokratischen Neuanfang zu unterstützen“.

Berlin/ParisBundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat den ruhigen Verlauf der Präsidentschaftswahl im westafrikanischen Mali gewürdigt. Er sei „erleichtert, dass die Wahl im Wesentlichen ruhig und ohne größere Sicherheitsvorfälle durchgeführt werden konnte“, erklärte Westerwelle am Montag in Berlin. Die sich abzeichnende hohe Wahlbeteiligung zeige „den großen Willen der Menschen Malis, den demokratischen Neuanfang zu unterstützen“.

Es sei nun „wichtig, den Wahlprozess geordnet zu Ende zu bringen“, erklärte Westwerwelle weiter. Insbesondere die Auszählung der Stimmen müsse „transparent und nachvollziehbar erfolgen“.

Dieser Einschätzung schloss sich auch Frankreichs Präsident François Hollande an. Er sieht das westafrikanische Land „nach dem Sieg gegen die Terroristen und der Befreiung des Landes“ auf dem Weg zur verfassungsmäßigen Ordnung. „Die beispiellose Beteiligung zeigt das Engagement der Malier für demokratische Werte“, sagte Hollande nach einer Mitteilung des Élyséepalastes vom Montag in Paris.

Die Wahl hatte am Sonntag auch angesichts von Anschlagsdrohungen von Islamisten unter starken Sicherheitsvorkehrungen stattgefunden, an denen sich auch UN-Blauhelmsoldaten beteiligten. Zwischenfälle gab es jedoch nicht.

Laut einer inoffiziellen Prognose von Journalisten, die in den Wahllokalen landesweit die Auszählung der Stimmen beobachteten, liegt der frühere Regierungschef Ibrahim Boubacar Keïta klar in Führung. Der 69-Jährige könnte demnach bereits in der ersten Wahlrunde eine absolute Mehrheit erreichen. Analysten hatten vor der Wahl ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Keïta und Ex-Finanzminister Soumaïla Cissé erwartet.

Die Abstimmung gilt als wichtiger Schritt für eine Rückkehr Malis zu Stabilität und Ordnung. Vor sechs Monaten hatte Frankreich in Mali militärisch eingegriffen, um einen Vormarsch von Islamisten aus dem Norden des Landes zu verhindern.

Kommentare (2)

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undertaker

29.07.2013, 10:57 Uhr

Eine bessere Nachricht zu Wochenbeginn konnte man sich kaum vorstellen, danke Guido.

Account gelöscht!

29.07.2013, 15:51 Uhr

Herr Westerwelle,
noch eine Schlagzeile für Sie:

Die Freunde dieses Einparteienkonstrukts (CDU/CSU/FDP/SPD/GRÜNEN/LINKEN) bedanken sich für die Fürsorge des Medienkartells,
um neben der,
seit Anbeginn stehenden Immunität beim Internationalen Gerichtshof(1949) in Den Haag (Holland) das Klagen gegen Bürger der USA & Israel ihrer besonderen Immunität wegen nachrangig sind,
nun auch in der Medienzensur-
deren Immunität im besonderen bedacht wird
und abgedruckte Texte, die deren Herrlichkeit zum Inhalt,
von lästigen Anmerkungen befreit worden sind,
also ohne Interaktion mit dem Konsumenten präsentiert werden können.
Da ist Ihnen ein vielfaches Lob von Ihren Freunden sicher.
(für 1 Orden an der Brust muss aber bisschen mehr kommen, fragen Sie doch mal bei BK Merkels?)

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