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18.02.2012

11:44 Uhr

Präsidentschaftswahl

Demonstrationen für Putin

Tausende Getreue von Russlands Ministerpräsident Putin haben auf der Straße ihre Sympathie für den Präsidentschafts-Anwärter ausgedrückt. Auch in Sibirien und im Fernen Osten gab es Kundgebungen.

Putins Anhänger tragen ein Plakat mit der Aufschrift „Unsere Partei - Wladiwostok, unser Präsident - Putin“. AFP

Putins Anhänger tragen ein Plakat mit der Aufschrift „Unsere Partei - Wladiwostok, unser Präsident - Putin“.

MoskauZwei Wochen vor der Präsidentschaftswahl in Russland haben tausende Menschen mit Kundgebungen ihre Unterstützung für die Kandidatur von Regierungschef Wladimir Putin gezeigt. Wie russische Nachrichtenagenturen unter Berufung auf die Polizei am Samstag berichteten, beteiligten sich in Sibirien und im Fernen Osten Russlands mehr als 20.000 Menschen an den Demonstrationen. Demnach gingen in der östlichen Stadt Chabarowsk 12.000 Menschen für Putin auf die Straße. Tausende weitere trotzten in Wladiwostok, Irkutsk und Nowosibirsk der Kälte.

Im Vorfeld der Präsidentschaftswahl, bei der sich Putin wieder ins höchste Staatsamt wählen lassen will, gehen Gegner und Befürworter seiner Kandidatur regelmäßig auf die Straße. Die bisherigen Unterstützer-Kundgebungen für Putin wurden dabei von Vorwürfen begleitet, Staatsbedienstete würden zur Teilnahme gezwungen oder dafür bezahlt.

Für kommenden Donnerstag hat das Wahlkampfteam Putins unter dem Motto „Wir schützen das Land!“ zu einer weiteren Kundgebung aufgerufen. Drei Tage später wollen die Gegner seiner Kandidatur in Moskau demonstrieren. Sie planen eine Menschenkette rund um das Zentrum der russischen Hauptstadt.

Die Führung in Moskau sieht sich seit der umstrittenen Parlamentswahl vom 4. Dezember mit der größten Protestbewegung konfrontiert, seit Putin im Jahr 2000 zum ersten Mal Staatschef wurde. Am 4. März will er sich wieder zum Präsidenten wählen lassen.

Der bisherige Staatschef Dmitri Medwedew soll dann das Amt des Ministerpräsidenten übernehmen. Er war im Jahr 2008 Präsident geworden, weil Putin nach zwei Amtszeiten in Folge nicht noch einmal kandidieren durfte.

Von

afp

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