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02.08.2013

10:51 Uhr

Präsidentschaftswahl

Mugabe erhält bei Wahl in Simbabwe bis zu 75 Prozent

Er hat sich bereits am Donnerstag als Wahlsieger feiern lassen: Der langjährige Staatschef Mugabe kann mit 70 bis 75 Prozent der Stimmen rechnen. Sein Herausforderer bezeichnet die Wahl als „gewaltige Farce“.

Eine Frau wirft ihren Wahlzettel im Wahlbüro von Domboshava, rund 45 km nördlich von Harare, ein. Die offiziellen Ergebnisse der Präsidentschaftswahl werden für Montag erwartet. Reuters

Eine Frau wirft ihren Wahlzettel im Wahlbüro von Domboshava, rund 45 km nördlich von Harare, ein. Die offiziellen Ergebnisse der Präsidentschaftswahl werden für Montag erwartet.

HarareBei der von Fälschungsvorwürfen überschatteten Präsidentschaftswahl in Simbabwe hat der langjährige Staatschef Robert Mugabe nach Angaben seiner Partei bis zu drei Viertel der Stimmen auf sich vereinen können. Der 89-Jährige könne mit „70 bis 75 Prozent“ rechnen, sagte der Sprecher der Partei ZANU-PF, Rugare Gumbo, am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.

Am Donnerstag hatten bereits erste offizielle Ergebnisse zur Parlamentswahl vom Mittwoch einen deutlichen Vorsprung der Partei Mugabes angedeutet. Dessen Herausforderer bei der Präsidentschaftswahl, Morgan Tsvangirai, bezeichnete den Urnengang als „gewaltige Farce“ und „null und nichtig“.

Mugabe führt das südafrikanische Land seit 33 Jahren mit eiserner Hand und ließ sich am Donnerstag bereit als Wahlsieger feiern. Tsvangirai trat bereits zum vierten Mal bei einer Präsidentschaftswahl gegen Mugabe an. Im Jahr 2008 hatte er nach der ersten Runde deutlich vorn gelegen, woraufhin es blutige Angriffe auf seine Anhänger gab und er seine Kandidatur zurückziehen musste.

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Mugabe regiert Simbabwe seit der Unabhängigkeit von Großbritannien im Jahr 1980 ununterbrochen. Seine Politik bescherte dem Land einen rasanten wirtschaftlichen Niedergang. Die offiziellen Ergebnisse der Wahlen werden für Montag erwartet.

Von

afp

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