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31.03.2014

12:45 Uhr

Prag

Palästinensischer Botschafter hielt Sprengsatz in der Hand

Anfang des Jahres starb der palästinensische Botschafter Dschamal al-Dschamal in Prag durch eine rätselhafte Detonation. Offenbar hielt er den Sprengsatz selbst in der Hand. Erst seit Oktober war er in der Stadt.

Blick über die Karlsbrücke zur Prager Burg: Al-Dschamal war am Neujahrstag beim Öffnen eines alten Tresors in seiner Residenz durch eine Explosion tödlich verletzt worden. dpa

Blick über die Karlsbrücke zur Prager Burg: Al-Dschamal war am Neujahrstag beim Öffnen eines alten Tresors in seiner Residenz durch eine Explosion tödlich verletzt worden.

PragDer Anfang des Jahres bei einer Explosion in Prag getötete palästinensische Botschafter Dschamal al-Dschamal hielt den Sprengsatz Polizeiangaben zufolge zum Zeitpunkt der Detonation in der Hand. Zu diesem Schluss seien Sprengstoffexperten gekommen, als sie den rätselhaften Vorfall nachgestellt hätten, sagte Polizeisprecherin Andrea Zoulova am Montag in Prag. Frühere Berichte über eine versteckte Sprengladung in der Residenz des Botschafters wies sie zurück.

Al-Dschamal war am Neujahrstag beim Öffnen eines alten Tresors in seiner Residenz durch eine Explosion tödlich verletzt worden. Der Sprengsatz habe sich nicht an der Tür oder im Inneren des Tresors befunden, sagte Zoulova. Die Polizei setzt ihre Ermittlungen demnach fort.

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Der 56-jährige Diplomat war erst seit Oktober in Prag. Bei der Durchsuchung der Residenz entdeckte die Polizei ein dutzend Waffen, die nicht offiziell in Tschechien registriert waren. Zeitungsberichten zufolge könnten die in der Botschaft gefundenen Schnellfeuerwaffen vom Typ Skorpion und acht Pistolen vom Typ VZ82 noch aus der Kommunistischen Ära stammen, als solche Waffen der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) geschenkt wurden.

Von

afp

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