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28.02.2014

01:09 Uhr

Privatisierung

Spanien verkauft erstes Paket von Bankia-Anteilen

Die während der Finanzkrise verstaatlichte Bankia wird schrittweise wieder veräußert. Ein erstes Aktienpaket soll bald an den Markt gebracht werden.

Zerstörte Bankia-Filiale: In der Krise wurde die angeschlagene Bank verstaatlicht. dpa

Zerstörte Bankia-Filiale: In der Krise wurde die angeschlagene Bank verstaatlicht.

MadridDie spanische Regierung hat damit begonnen, sich von Anteilen der in der Finanzkrise verstaatlichten Bankengruppe Bankia zu trennen. Zunächst solle ein Anteil von 7,5 Prozent an den Markt gebracht werden, teilte die Investmentbank UBS mit. Bankia-Aktien gingen am Donnerstag mit 1,58 Euro aus dem Handel. Der Wert des zum Verkauf stehenden Anteils läge damit bei 1,365 Milliarden Euro. Der spanische Staat hält derzeit 68 Prozent an dem Institut.

UBS AG, Deutsche Bank AG und Morgan Stanley begleiten den Verkauf von 863,8 Millionen Bankia-Aktien im Auftrag der staatlichen Muttergesellschaft Banco Financiero y de Ahorros SA, wie die Schweizer UBS am Donnerstag in einer Pflichtmitteilung an die spanischen Börsenaufseher mitteilte. Die Aktien sollen im Rahmen einer Privatplatzierung an Investoren verkauft werden.

Die Bankia entstand 2010 aus einer Fusion von sieben früheren Sparkassen und wurde zum Symbol der spanischen Bankenkrise.

Immobilienverluste bei der Bankia-Gruppe waren mit dafür verantwortlich, dass Spanien im Jahr 2012 ein Rettungspaket für die Banken im Umfang von 41 Mrd. Euro beantragte. Die Anleger waren damals besorgt, dass die Kosten für die Rettung des Kreditinstituts und anderer Sparkassen die spanischen Staatsfinanzen überfordern könne.

Kommentare (1)

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28.02.2014, 11:57 Uhr

zuerst mit Steuergeldern verstaatlichen, und dann billig verkaufen.

Und es sind immer wieder die gleichen, die aufkaufen

Cooles Businessmodel

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