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13.04.2015

13:49 Uhr

Propaganda-Vorwurf

Türkisches Gericht spricht Journalistin frei

Der niederländischen Journalistin Frederike Geerdink wurde in der Türkei Propaganda für die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK vorgeworfen. Nun wurde sie freigesprochen.

Geerdink wurde Propaganda für die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK vorgeworfen. AFP

Frederike Geerdink

Geerdink wurde Propaganda für die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK vorgeworfen.

DiyarbakirEin türkisches Gericht hat eine niederländische Journalistin vom Vorwurf der Terror-Propaganda freigesprochen. Das bestätigte der Anwalt von Frederike Geerdink der Deutschen Presse-Agentur kurz nach der Urteilsverkündung in der südosttürkischen Kurdenmetropole Diyarbakir.

Geerdink wurde Propaganda für die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK vorgeworfen. Sie hatte die Vorwürfe zurückgewiesen und betont, sie berichte unparteiisch. Am ersten Verhandlungstag hatte der Staatsanwalt bereits für einen Freispruch plädiert. Daraufhin schrieb die Journalistin auf ihrem Blog „kurdishmatters.com“: „Die Gerichtsverhandlung gegen mich wird ohne eine Verurteilung enden.“

Im Januar hatte eine Anti-Terror-Einheit Geerdinks Haus durchsucht und sie wegen des Vorwurfs der Terror-Propaganda verhört. Geerdink ist nach eigenen Angaben die einzige ausländische Journalistin in Diyarbakir.

Von

dpa

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