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16.04.2015

04:10 Uhr

Protestaktion

Mini-Hubschrauber dringt zum US-Kongress vor

Ein 61-jähriger Postbote hat sich etwas einfallen lassen, um gegen die Wahlkampffinanzierung in den USA zu protestieren: Er brachte Briefe an Politiker mit dem Hubschrauber in die Flugverbotszone von Washington.

Gewagter Flieger trotzt Verbot

Postbote landet mit Mini-Hubschrauber vor US-Capitol

Gewagter Flieger trotzt Verbot: Postbote landet mit Mini-Hubschrauber vor US-Capitol

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WashingtonSicherheitsalarm in Washington: Ein Mini-Hubschrauber ist ungehindert in die Flugverbotszone der US-Hauptstadt eingedrungen und vor dem Kongress gelandet. Es handelte sich Berichten zufolge um eine angekündigte Protestaktion eines 61-jährigen Amerikaners, der damit gegen die Wahlkampffinanzierung in den Vereinigten Staaten demonstrieren wollte.

Experten sprachen in ersten Reaktionen von einer erneuten schweren Sicherheitspanne. Der Luftraum über dem Kapitol und dem nahe gelegenen Weißen Haus gelte als extrem geschützt. US-Medien fragten, warum der Mini-Hubschrauber nicht abgefangen wurde - zumal die Behörden zuvor über die Aktion informiert worden seien. Es hätten auch Terroristen mit Sprengstoff in den gesperrten Luftraum eindringen können, fürchteten Kommentatoren. „Chaos in der US-Hauptstadt“, berichtete der TV-Sender CNN.

Der Vorfall ereignete sich am frühen Mittwochnachmittag. Zunächst zeigten mehrere TV-Sender Bilder des Fluggeräts auf dem Rasen vor dem Kapitol, das beide Parlamentskammern beherbergt. Das Gelände um den Kapitolshügel wurde weiträumig abgesperrt.

Spezialkräfte der Polizei untersuchten den sogenannten Tragschrauber, der in einem Außensitz einer Person Platz bietet, nach Sprengstoff - wurden aber nicht fündig. Der Pilot sei festgenommen und verhört worden, teilte die zuständige Kapitols-Polizei mit.

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Der Zeitung „Tampa Bay Times“ zufolge handelte es sich um eine angekündigte Protestaktion gegen die Wahlkampffinanzierung in den USA. Der 61-Jährige, ein Postbote, habe in dem Mini-Hubschrauber über 500 Protestbriefe an alle Kongressmitglieder geladen.

Er habe keinerlei böse Absichten gehabt, sagte der Mann in einem Video, das die Zeitung veröffentlichte. „Kein normaler Mensch würde so etwas tun.“ Er wisse, dass er den gesperrten Luftraum verletze, sei aber weder ein Selbstmörder noch ein Terrorist. „Terroristen kündigen ihre Aktionen nicht vorher an.“

Er kritisierte, Regierungen würden immer abhängiger von „Big Money“ - dem großen Geld. Er habe mit seinem Protest nicht warten wollen, „bis das Land zu Bruch geht“. Demnach wurden die Behörden vor dem Start - etwa eine Flugstunde von Washington entfernt - informiert. „Ich denke nicht, dass sie einen 60 Jahre alten Postboten auf einem fliegenden Fahrrad abschießen.“

Kommentare (1)

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Herr Teito Klein

16.04.2015, 07:26 Uhr

Alarm in Washington: Mini-Hubschrauber landet vor Kapitol
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Sicherheitsalarm in Washington: Ein Mini-Hubschrauber ist ungehindert in die Flugverbotszone der US-Hauptstadt eingedrungen und vor dem Kongress gelandet.

Die Sicherheitskräfte liefen wie ein aufgeschreckter Hühnerhaufen herum.
Keiner hat etwas gemerkt.

Es handelte sich Berichten zufolge um eine angekündigte Protestaktion eines 61-jährigen Amerikaners, der damit gegen die Wahlkampffinanzierung in den Vereinigten Staaten demonstrieren wollte.

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